Elterninitiative : Kampagne für Geburtshilfe startet

Mehr Geburten im Jahr sollen den Erhalt der Stationen sichern. Foto: Post
Mehr Geburten im Jahr sollen den Erhalt der Stationen sichern. Foto: Post

Zusammen ist man stärker: Mütter und Väter kämpfen in Eckernförde für den Erhalt der Entbindungs- und Kinderstation der imland-Klinik.

shz.de von
14. Januar 2013, 12:47 Uhr

Eckernförde | Die Elterninitiative für den Erhalt der Geburtshilfe und der Kinderstation in der Eckernförder imland-Klinik um Alexandra Bruns (Schwedeneck, Kreis Rendsburg-Eckernförde) hat die Kampagne "600+" gestartet. Wie der Name schon sagt, soll mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen und gezielten Marketingmaßnahmen wie Plakatwerbung in Frauenarztpraxen in der Region oder der Gestaltung einer eigenen Internetseite versucht werden, die Zahl der Geburten in der Eckernförder Klinik auf über 600 pro Jahr anzuheben, um damit die bei werdenden Eltern sehr beliebte Geburtsstation langfristig auf eine sichere wirtschaftliche Basis zu stellen.
Ein durchaus realistisches Ziel, denn im vergangenen Jahr wurden unter ungünstigsten Bedingungen mit der angedrohten Schließung der Geburtshilfe 543 Babys entbunden - eine Steigerung von rund 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Initiatoren würden sich über kreative Tipps, tatkräftige Unterstützung und auch Spenden freuen, sagte Mitinitiatorin Bruns.

Kontakt: Alexandra Bruns, Telefon 04308/183461, weitere Infos auch über Facebook "Entbindungsstation und Kinderstation in Eckernförde müssen bleiben"

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