Gemüse mit Köpfchen : Kalorienarm und nährstoffreich: Powerpaket Radieschen

<p>Tolle Knolle: Radieschen können auch wunderbar im heimischen Garten angepflanzt und im Sommer meist schon nach drei bis vier Wochen geerntet werden.</p>

Tolle Knolle: Radieschen können auch wunderbar im heimischen Garten angepflanzt und im Sommer meist schon nach drei bis vier Wochen geerntet werden.

Ob als Snack, auf dem Brot oder im Salat - Radieschen lassen sich schnell und lecker zubereiten. Das Saisongemüse ist nährstoffreich und hat nur wenige Kalorien. Alles Wissenswerte und Nützliche rund um die rote Knolle.

Karen Bartel von
19. Mai 2018, 04:12 Uhr

Knackig und leicht sind sie. Damit eignen sich Radieschen ideal für die Frühlings- und Sommerküche. Mit einem Wasseranteil von über 90 Prozent, nur 15 kcal pro 100 Gramm sowie reichlich Vitamin C, Vitamin K, Kalium und Eisen sind sie außerdem perfekt für eine gesunde und bewusste Ernährung. Richtige Powerpakete eben.

Der Geschmack von Radieschen

Manche mögen Radieschen geschmacklich an Rettich erinnern und das ist auch nicht weithergeholt. Die Gemüsesorten sind zwar nicht verwandt, beide enthalten aber Senföl. Merke: Je höher der Senfölglykosid-Gehalt, desto schärfer die Knolle. Doch das Senföl sorgt nicht nur für die Schärfe, sondern wirkt darüberhinaus auch appetitanregend und unterstützt die Immunabwehr. Ein kleiner Tipp: Wem Radieschen zu scharf sind, kann sich mit einer Prise Salz dazu Abhilfe schaffen.

<p>Im Salat setzen Radieschen nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch Akzente - wie hier im Friseée-Salat mit gebratenem grünem Spargel, Erdbeeren und Bärlauch.</p>
Küchenlust

Im Salat setzen Radieschen nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch Akzente - wie hier im Friseée-Salat mit gebratenem grünem Spargel, Erdbeeren und Bärlauch.

 

So schmecken Radieschen am besten

Einfach kurz abgewaschen und dann direkt in den Mund. Für die Zubereitung von Radieschen braucht es nicht viel. Man kann sie in ihrer Rohform geschnitten als Belag auf dem Butterbrot oder aber als Beilage für den Salat verwenden. Wie wäre es mit einem Friseée-Salat mit gebratenem grünem Spargel, Radieschen, Erdbeeren und Bärlauch? Das Rezept gibt es auf dem kostenlosen Küchenlust-Portal.

Wer lieber ein warmes Gericht mit Radieschen mag, kann das Wurzelgemüse auch kurz in Butter dünsten und als Beilage zu Fisch und Pellkartoffeln servieren. Dabei muss man jedoch den Verlust der leuchtend roten Farbe in Kauf nehmen - diese hält dem Garen nicht stand.

Auch die Blätter der Radieschen können beim Kochen zum Einsatz kommen: Gründlich gewaschen und in Streifen geschnitten werden sie zur würzigen Verfeinerung über Salate, Gemüsepfannen und Suppen gestreut.

Das gibt es beim Einkauf und der Aufbewahrung zu beachten

In Europa gibt es Radieschen, die zur Pflanzenfamilie der Kreuzblütler gehören, bereits seit dem 16. Jahrhundert. Heute sind besonders die roten, runden Knollen sehr beliebt. Dabei gibt es aber auch hellrote, violette, weiße, gelbe und rot-weiße Sorten sowie rübenartig spitze Radieschen.

Beim Einkaufen sollte man immer auf Frische und Qualität achten. Sind die Blätter noch frisch und knackig, sind es auch die Wurzeln. Knollen, die weich und rissig sind, haben ihre besten Tage hinter sich. Gut zu wissen: Kleinere Exemplare schmecken oft besser und sind seltener holzig.

Zur Aufbewahrung werden die Blätter entfernt, um Wasserverlust zu vermeiden. Vor dem Aufbewahren abwaschen und in ein feuchtes Tuch gewickelt im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. So bleiben die Knollen etwa zwei bis drei Tage haltbar und frisch.

(mit Material der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung)

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