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Mode : Kaleidoskop- und Asiamuster: Die Handtaschenmode 2014

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Kaleidoskop-, Tier- und Blütenmuster, Fotodrucke und asiatische Figuren zieren die Handtaschen 2014. Neben diesen bunten Stücken gibt es auch einen Trend zur Klassik: schnörkellos, monochrom und minimalistisch.

shz.de von
erstellt am 20.Sep.2013 | 16:33 Uhr

Neue Schwarz-Weiß-Kontraste sind genauso in Mode wie ineinanderlaufende Farbtöne. An vielen Taschen findet sich ein Silber-Metallic-Glanz. «Der Farbenrausch des letzten Sommers beruhigt sich deutlich», sagte Mode-Fachmann Martin Wuttke von der Internationalen Lederwaren Messe (ILM) Summer Styles 2014 in Offenbach. «Eine gewisse Sommerfrische bleibt aber.»

Süße Candy-Farben weichen sanfteren Pastellen und kühleren Tönen. Dazu gehören Natur-, Gewürz-, Erd- und Rottöne, aber auch Grau und Schwarz. Akzente setzen Orange und Grün, Violett und Mint, Blau und zartes Pink. Neben stark gemusterten und ganz einfarbigen Taschen gibt es auch mehrfarbige Kontraste - etwa eine rote Trapeztasche mit schwarz-weiß ausgestellten Seiten.

Bei den Materialien geht der Trend zu leichten Ledern, aber auch zu Nylon, Neopren, gelaserten Oberflächen und glänzenden Beschichtungen. «Standhafte Formen in weichen Ledern», seien gefragt, sagt Wuttke. Daneben bietet der Handel für den Frühling und den Sommer auch Clutches und Prochetten (kleine, elegante Handtaschen) - viele mit langen Riemen und grafischen Drucken. Kleinformatige Kamerataschen und einrollbare, schmale kurierähnliche Rucksäcke sind ebenfalls im Trend.

Sportliche Beutel mit mehreren Griffen in matten, glatten Ledern sollen die Männer locken. Für sie gibt es aber auch Backpacks, Sporttaschen und Shopper mit ausgefallenen Comic-Motiven, abstrakten Tigerfellzeichnungen, Leodessins oder Schmetterlingen. Blumen-, Safari- und Drachenmotive zieren auch viele Schulranzen der neuen Saison.

Neben den expansiven Online-Anbietern habe vor allem der Modehandel die Tasche als Sortimentsergänzung entdeckt, berichtet Axel Augustin vom Deutschen Lederwaren-Einzelhandel. «In etlichen Modehäusern gab es einen regelrechten Taschenboom.»

Ob der Käufer auch wissen möchte, woher die Tasche kommt? Handel und Industrie lehnen die von der EU-Kommission geplante, verpflichtende Ursprungskennzeichnung jedenfalls ab. «Das ist zu kompliziert und hilft dem Verbraucher nicht», sagt Augustin. Die Qualität und die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards sei für die Verbraucher entscheidend, ergänzt Manfred Junkert vom Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie. «Für beides steht letztlich der Hersteller mit seinem Namen. Die Angabe des Herkunftslands sagt darüber gar nichts aus.»

Lederwarenmesse

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