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Impfschutz im Urlaub : Impfschutz im Urlaub beachten

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Die Urlaubszeit kommt näher, Reisende sollten sich überlegen, welche Impfungen für sie sinvoll sind - auch bei Touren in Nachbarländer.

Hamburg | Die Urlaubszeit naht. In den Sommerferien geht es für viele Familien zum Entspannen in die nahegelegenen Nachbarländer. Doch dass auch dort bezüglich des Impfschutzes einiges zu beachten ist, vergessen viele.

Wichtig sind in allen europäischen Ländern Impfungen gegen Tetanus und Diphterie. Das gilt nicht nur für den Urlaub. Die Tetanus-Impfung beugt dem Wundstarrkrampf vor und sollte alle zehn Jahre aufgefrischt werden. Auch die Diphterie ist eine Infektionskrankheit, die bei fehlendem Impfschutz tödlich verlaufen kann. Denn um sie möglichst erfolgreich behandeln zu können, muss sie früh erkannt werden. Darum gilt es, der Krankheit vorzubeugen.

Hepatitis-Impfungen werden empfohlen

In den meisten europäischen Ländern bietet sich auch eine Impfung gegen Hepatitis an. Vom Tropeninstitut wird beispielsweise für Italien eine Impfung gegen Hepatitis A und B empfohlen. In Frankreich genügt der Schutz gegen Hepatitis B. Doch besonders diese Impfung muss geplant werden. Denn es sind drei Spritzen erforderlich. Die zweite erfolgt einen Monat nach der ersten und die dritte dann ein Jahr später. Der Impfschutz hält für zehn Jahre. Trotzdem ist nur die erste Impfphase immer noch besser, als gar kein Schutz. Wem also nicht mehr genug Zeit bleibt, sollte sich davon nicht abhalten lassen. Gegen Hepatitis A ist auch noch eine kurzfristige Impfung möglich, die zweite Spritze erfolgt lediglich zehn Tage nach der ersten.

Was häufig vernachlässigt wird, ist der Schutz gegen Masern. Dabei steigt die Anzahl der Infektionen in den letzten Jahren in Europa. Seit 2009 hat sie die Anzahl der Erkrankungen vervierfacht. Spanien, Italien, Frankreich und Großbritannien sind besonders betroffen.

Impfungen gegen Masern werden oft vergessen

Masern werden oft unterschätzt. Dabei handelt es sich nicht nur um einen Hautausschlag, sondern die Erkrankung ist in 20 Prozent der Fälle mit Komplikationen verbunden, die eine Einlieferung ins Krankenhaus erfordern. Die Übertragung erfolgt über direkten Kontakt oder eine Tröpfcheninfektion. Doch besonders im Urlaub, bewegt man sich häufig in Menschenmassen. Dort ist die Gefahr einer Ansteckung besonders hoch. Darum ist ein Impfschutz von großer Bedeutung.

Über Impfempfehlungen für das Urlaubsland kann sich jeder selbst auf der Internetseite des Tropeninstituts informieren.

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erstellt am 07.Jun.2013 | 04:25 Uhr

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