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Kochbuch-Tipp : Heimatrezepte behutsam modernisiert

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 25.Nov.2014 | 17:49 Uhr

In seinem neuen Kochbuch „Heimat“ schaut Tim Mälzer (43) in die Töpfe direkt vor der Haustür, um zu zeigen, wie facettenreich und kreativ die deutsche Küche sein kann. Das Rad neu erfinden will der Hamburger TV-Koch dabei aber nicht. Ihm gehe es vielmehr darum, „zu inspirieren, den Blick wieder auf die heimatliche Küche zu richten und sich klar darüber zu werden, wie viel Schönes wir haben“, wie er in einem Interview erläutert.

Insgesamt 120 Rezepte sind auf den rund 300 Seiten zu finden. Klassiker wie Erbsensuppe, Steckrübeneintopf, Zwiebelrostbraten, Königsberger Klopse, Franzbrötchen oder Apfelkompott wurden dabei behutsam modernisiert. Mälzer und seine Mitautoren – dazu zählt Regionalküchen-Spezialist Stevan Paul – sind quer durch die Republik gereist. Sie sprachen mit Forellenfischern, Bäckermeistern, Landwirten und Bio-Metzgern vom Bodensee bis zur Schlei. Illustrierte Extraseiten erklären die Besonderheiten einzelner Weinanbaugebiete oder erzählen von der Entwicklung der Bierbrauereien. So ist ein reich bebilderter, stimmungsvoller Einblick in die deutsche Küche entstanden.

Wenn es nach dem gebürtigen Elmshorner geht, wünscht er sich für dieses Buch vor allem eins: dass es seine Leser dazu anstiftet, ihre Lieblings-Klassiker nachzukochen und sie nach und nach eine eigene Handschrift aus ihnen entwickeln.

Tim Mälzer: „Heimat“, Mosaik/Goldmann Verlag, München 2014, fest gebunden, 19,99 Euro, ISBN: 978-3-442-39274-2

 

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