Anzeige: IKK Nord : Häufiges Waschen und Desinfizieren reizen die Haut – Experten geben Pflegetipps

Der natürliche Säureschutzmantel verhindert, dass Bakterien und Umwelteinflüsse in die Haut gelangen. Ist er geschwächt, hilft die richtige Pflege bei der Regeneration.

Der natürliche Säureschutzmantel verhindert, dass Bakterien und Umwelteinflüsse in die Haut gelangen. Ist er geschwächt, hilft die richtige Pflege bei der Regeneration.

Experten erklären, was bei häufigem Händewaschen mit der Haut passiert, warum Desinfektionsmittel nicht nötig sind und welche Inhaltsstoffe stark beanspruchte Hände pflegen.

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27. April 2020, 00:00 Uhr

In Zeiten des Corona-Virus kursieren die unterschiedlichsten Pflegehinweise zu Hygiene und Hautpflege. Auch die IKK Nord erreichen immer wieder Fragen, was man seinen beanspruchten Händen in diesen Zeiten Gutes tun kann. Die „Krankenkasse für den Norden“ und der Münchener Dermatologe Dr. Liebich geben Antworten.

So hilft Seife gegen das Virus

Auf das intensive Händewaschen zu verzichten ist derzeit kaum möglich, um die rasche Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern. Auch die IKK Nord erklärt: Händewaschen hilft! Denn das Corona-Virus „SARS-CoV-2“ ist von einem Lipidmantel – einem Fettmantel – umhüllt. Mithilfe von Seifen werden diese Fette gelöst und der Lipidmantel der Viren wird inaktiv. Auf Dauer führt das allerdings zu gereizter oder trockener Haut, da die Fette der obersten Hautschicht (Epidermis) auch angegriffen werden.

So funktioniert unsere Haut

Dr. Liebich nennt die Struktur der Epidermis auch „Schuppenstruktur“. Sie verhindert den Verlust von Feuchtigkeit und wirkt wie eine Art Schutzschild:

Diese Schuppenstruktur wird durch Fette zusammengehalten. Sie verhindert, dass chemische Stoffe oder Umwelteinflüsse in die Haut eindringen können. Dr. Liebich, Hautarzt in München, Inhaber der Praxis Dermazent und Mitglied im Expertenkreis „Stiftung Gesundheit“
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Adobe Stock/bilderzwerg

Beim Waschen mit Seife legen sich die in der Seife enthaltenden Tenside (waschaktive Substanzen) um die natürlichen Fette der Haut und lösen sie so ab. Auf Dauer greift das den den Säureschutzmantel und damit den Schutz der Haut an. „Wenn ich das natürliche Hautfett durch das Waschen immer wieder entferne, braucht die Haut sehr lange, um zu regenerieren“, erklärt der Hautexperte. Die Haut verliert als Folge an Feuchtigkeit und kann trocken, rissig oder auch faltig werden. Ein unangenehmes Spannungsgefühl tritt auf.

Die Haut mit Urea und Linolsäure pflegen

Um den Hautschutz künstlich wiederherzustellen und die Regeneration der Haut zu unterstützen, sind Pflegeprodukte mit speziellen Inhaltsstoffen wie Harnstoff (lateinisch Urea) und Linolsäure zu empfehlen.

Auf der Webseite der IKK Nord erfahren Sie, wie Sie Ihre Haut richtig pflegen und widerstandsfähig machen. Außerdem wird hier erklärt, wie oft man seine Hände waschen und eincremen sollte und weshalb Desinfektionsmittel nur in Ausnahmefällen sinnvoll sind. Zusätzlich erklären die Experten der IKK Nord, wie man mit Walnüssen seine Haut von innen heraus stärken kann. Der Artikel gehört zu der Aktion #diagnosenorddeutsch, in dessen Rahmen die IKK Nord Gesundheitsthemen behandelt, die für die Menschen im Norden jetzt wichtig sind. Sie enthalten Tipps, die im Alltag einfach umzusetzen sind. Hier geht es zum Text: ikk-nord.de/diagnosenorddeutsch-hautpflege.

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