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Gesund durch den Winter : Grippeschutz: Für wen die Impfung ratsam ist

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Die Grippesaison rückt näher. Was viele nicht wissen: Nicht nur ältere und kranke Menschen sollten sich schützen. Wer sich vor den Influenza-Viren schützen will, sollte sich deshalb rechtzeitig informieren.

shz.de von
erstellt am 07.Okt.2017 | 05:12 Uhr

„Im Winter ist der Körper häufig durch Erkältungen geschwächt, eine Impfung ist dann nicht möglich“, sagt Dr. Thomas Wöhler, Betriebsarzt der Barmenia Versicherungen. „Die beste Zeit für eine Grippeschutzimpfung ist deshalb der Herbst.“ Empfehlenswert ist der jährliche Pieks vom Hausarzt grundsätzlich für alle Altersgruppen, besonders wichtig ist die Impfung aber für Risikogruppen. Dazu gehören über 60-Jährige, chronisch Kranke sowie Personen, bei denen berufsbedingt ein besonders hohes Ansteckungsrisiko vorliegt.

Auch eine gute Ernährung und frische Luft schützen vor der Grippe

Im Gegensatz zu einer normalen Erkältung ist die Virusgrippe eine schwere Erkrankung, die lange dauern kann. Sie beginnt meist schlagartig mit starken Kopf- und Gliederschmerzen, hohem Fieber und trockenem Husten. Daraus können sich eine Bronchitis, eine Neben- oder Stirnhöhlenentzündung, in schweren Fällen sogar eine Lungenentzündung entwickeln. Deshalb ist die Grippeschutzimpfung für viele mittlerweile selbstverständlich geworden. Der Impfstoff ist gut verträglich, nach ein bis zwei Wochen ist der Schutz aufgebaut.

Ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl am ganzen Körper ist ein deutliches Zeichen der echten Grippe.
Ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl am ganzen Körper ist ein deutliches Zeichen der echten Grippe. Foto: Fotolia
 

Aber auch wer sich nicht impfen lässt, kann das Ansteckungsrisiko senken. Denn der Grippe-Erreger wird beim Sprechen und Husten oder durch direkten Hautkontakt übertragen. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen unterbricht diesen Übertragungsweg. Wer sich zudem gesund ernährt und in der kalten Jahreszeit oft an der frischen Luft bewegt, ist gegen die Grippe besser gewappnet. Weitere Informationen finden Sie hier.

Typische Symptome:

Halsschmerzen Weil sich die Erreger im Rachenraum zuerst festsetzen, sind Halsschmerzen oft das erste Symptom einer Bronchitis. Die Entzündung lässt sich an geröteten Schleimhäuten im Rachen leicht erkennen. Schluckbeschwerden treten begleitend häufig auf.
Schnupfen Wenn die Entzündungsviren die Nasenschleimhäute attackieren, schwellen diese an und produzieren massiv Schnupfensekret. Dadurch wird die Nasenatmung meistens deutlich erschwert oder sogar unmöglich. Außerdem sind Geruchs- und Geschmackssinn deutlich eingeschränkt. Aus diesen Gründen wird Schnupfen von vielen Beteiligten als ausgesprochen lästig empfunden. Zudem kann eine verstopfte Nase Ausgangspunkt für eine Entzündung der Nasennebenhöhlen werden, weil deren Sekret nicht mehr abfließen kann.
Angeschlagenheit Nachweislich beeinträchtigen Virusinfekte der Atemwege sowohl die körperliche als auch die geistige Leistungsfähigkeit z. T. erheblich. Meist ist sogar dies der Grund für die Arbeitsunfähigkeit.
Fieber Anders als bei Kindern tritt bei Erwachsenen mit einer Bronchitis fast nie Fieber auf. Temperaturen über 39 Grad sind meist ein Zeichen für eine bakterielle Infektion und sollten ärztlich behandelt werden.
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