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Getrocknete Kräuter müssen beim Anfassen rascheln

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Bonn (dpa/tmn) - Wer frische Kräuter auf dem Fensterbrett oder Balkon züchtet, kann nicht immer alle frisch verbrauchen. Dann kann man sie trocknen - am besten in Bündeln. Tipps dazu gibt der Verbraucherinformationsdienst aid.

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erstellt am 12.Aug.2013 | 11:33 Uhr

Bonn (dpa/tmn) - Wer frische Kräuter auf dem Fensterbrett oder Balkon züchtet, kann nicht immer alle frisch verbrauchen. Dann kann man sie trocknen - am besten in Bündeln. Tipps dazu gibt der Verbraucherinformationsdienst aid.

Kräutersträuße sind fertig getrocknet, wenn sie beim Anfassen leicht rascheln und ihre Stängel bereits bei leichtem Druck zerbröseln. Darauf weist der Verbraucherinformationsdienst aid in Bonn hin. Um die Bündel vorzubereiten, empfiehlt es sich, die Stiele am frühen Vormittag zu schneiden. Denn sie dürfen nicht mehr feucht vom Morgentau sein. Dann binden Verbraucher sie in kleinen Mengen zusammen und hängen sie in ein luftiges und trockenes Zimmer.

Im Frühjahr oder Herbst sollte man die Kräuter anschließend zusätzlich etwa im Backofen nachtrocknen, rät der aid. Der Ofen darf bei Pflanzenteilen, die ätherische Öle enthalten, nicht heißer als 40 Grad werden, weil sich die Öle sonst verflüchtigen. Nach dem Trocknen können die Würzpflanzen zerkleinert und in luftdichte Behälter verpackt werden.

Bei Kräutersamen wie Anis oder Kümmel gehen Verbraucher idealerweise anders vor: Sie sammeln sie am besten mit Tau am frühen Morgen. Sind die Pflanzen zu trocken, verlieren sie während der Ernte zu viele Samen. Um die Fruchtstände aufzubereiten, legt man sie auf einer geeigneten Unterlage in die Sonne. Dann lassen sich später Samen und die übrigen Pflanzenteile gut voneinander trennen, erläutert der aid.

Grundsätzlich sollten Kräuter nicht zu tief abgeschnitten werden. Sonst kann die Pflanze eventuell nicht mehr austreiben. Nicht geeignet sind Teile, die vergilbt, vertrocknet oder verfault sind. Idealerweise findet die Ernte kurz vor der Blüte statt. Dann sind die Würzpflanzen am aromatischsten. Später sind sie meist etwas bitterer oder schärfer, aber noch brauchbar.

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