Deutsch-dänische Zusammenarbeit : Gesundheit ohne Grenzen

An einem Tisch: (v. l.) Bosco Lehr, Martin von Schilling, Henrik Kagenow,  Herbert Zickfeld. Foto: sh:z
An einem Tisch: (v. l.) Bosco Lehr, Martin von Schilling, Henrik Kagenow, Herbert Zickfeld. Foto: sh:z

Bei der Grenz-Kooperation zwischen der dänischen Gesundheitswirtschaft und der Fachhochschule (FH) Flensburg wird der Technologietransfer groß geschrieben.

shz.de von
21. Mai 2013, 08:55 Uhr

Flensburg | Die Unterzeichnung der Verträge dauert einen kurzen Augenblick. Doch diesem Moment geht eine gut einjährige Vorbereitungszeit voraus. Nach dem Willen der Beteiligten soll die unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zwischen der dänischen Gesundheitswirtschaft und der Fachhochschule (FH) Flensburg eine dauerhafte Zusammenarbeit begründen, genauer gesagt das Miteinander des Instituts für eHealth und Management im Gesundheitswesen der FH Flensburg und des dänischen Gesundheitsclusters "Welfare Tech".
"Bei deren Zusammenarbeit geht es um die praxisnahe Forschung und Initiierung von gemeinsamen Projekten im Gesundheitsbereich", so Prof. Dr. Bosco Lehr vom Institut für eHealth und Management im Gesundheitswesen, unter dessen maßgeblicher Beteiligung der Kontakt zu "Welfare Tech" entstanden ist. "Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird vor allem den Studierenden die Möglichkeit bieten, ihr Wissen in dänischen und deutschen Unternehmen einzubringen", so Lehr weiter.
Der Geschäftsführer Henrik Kagenow, vom dänischen Gesundheitscluster "Welfare Tech" und Anne Henriksen, Senior-Projektleiterin haben mit Lehr in den vergangenen Wochen Forschungsfelder und Projekte für eine langfristige Zusammenarbeit geplant.
Insbesondere im Bereich eHealth wird der grenzübergreifende Technologietransfer gestärkt. eHealth-Lösungen spielen bei der Vernetzung von Krankenhäusern, Ärzten, anderen Gesundheitsanbietern und in der Telemedizin eine wichtige Rolle. Prof. Dr. Herbert Zickfeld, Präsident der FH, sieht in der Kooperation eine gute Möglichkeit, "noch zielgerichteter auf die Anforderungen der Wirtschaft zu reagieren."

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