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Pflege-Tipps : Gepflegte Füße sind Pflicht

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Im Sommer beginnt die Zeit der offenen Schuhe und Sandalen: Wer neben Bein auch Fuß zeigen möchte, sollte sich um ihr gepflegtes Äußeres kümmern.

Offenbach | Gepflegte Füße sind in offenen Schuhen ein Muss. Am besten beginnt man mit einem Fußbad: Auf zunächst 34 Grad warmes Wasser wird innerhalb von 15 Minuten immer wieder heißes Wasser gegeben, bis die Temperatur 40 Grad erreicht. Das rät das Deutsche Schuhinstitut in Offenbach. Gut ist, wenn dabei die Füße alle zwei Minuten in eine zweite Wanne mit kaltem Wasser tauchen.
Solche heiß-kalten Wechselbäder regen die Durchblutung an. Danach lässt sich die aufgeweichte Hornhaut leicht entfernen - am besten mit einem Bimsstein oder einer sanften Hornfeile. Dabei müsse die Haut trocken sein. Nur wirklich dicke Hornhaut sollte mit einem Hornhauthobel bearbeitet werden - und das auch nur sehr vorsichtig, erläutert das Institut. Die Verletzungsgefahr sei groß. Ein Peeling entfernt abgestorbene Schuppen.

Nägel spaltenförmig schneiden

Ein weiches Stäbchen schiebt die Nagelhaut zurück. Wo sie besonders hartnäckig hervorsteht, sollte ein Entferner-Produkt einwirken. Die Nagelhaut wird besser nicht abgeschnitten, da sich bereits kleine Verletzungen zu Entzündungen entwickeln können. Außerdem kommt die Schicht dann dicker wieder.
Damit die Nägel nicht einwachsen, gibt es einen einfachen Trick: Sie werden spaltenförmig und nicht oval geschnitten. Eine Feile rundet die Ecken ab. Die Nägel sollten nicht länger als die Spitzen der Zehen wachsen. Normale Körperlotion versorgt die Haut an den Füßen nicht ausreichend. Je fettiger die Creme ist, desto besser, erläutert das Schuhinstitut. Butter oder eine stark nährende Creme wird am besten dick aufgetragen. Sie sollte ein paar Minuten einziehen, dann wird der Rest einmassiert.

Barfußlaufen beugt Knie- und Rückenproblemen vor

Die Pflege ist gut investierte Zeit, denn unsere Füße müssen Tag für Tag einiges aushalten. Stundenlang eingepfercht in engen Slippern oder in hohen Stöckelschuhen, da sind gesundheitliche Schäden vorprogrammiert. Nicht nur die Füße leiden unter dem beengten Dasein. Auch Knie-, Hüft- und Rückenprobleme sind eine häufige Folge. Dem kann mit Barfußlaufen entgegengewirkt werden. Denn Füße und Wirbelsäule bilden beim Gehen eine systematische Einheit: Über Muskeln und Sehnen miteinander verbunden, kann sich eine Fehlstellung der Füße ungünstig auf Rücken- und Körperhaltung auswirken.
Deshalb sollte man bei passender Gelegenheit am besten ganz aufs Schuhwerk verzichten. Schon Gesundheitspfarrer Sebastian Kneipp wusste um die wohltuende Wirkung des Barfußgehens über taufrisches Gras. Unermüdlich pries er den kreislaufstärkenden, positiven Abhärtungseffekt. Inzwischen empfehlen auch Orthopäden durchweg die natürliche Gesundheitsvorsorge, um Fußmuskulatur und Fußgewölbe zu kräftigen.

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erstellt am 28.Jun.2013 | 01:33 Uhr

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