Ernährung : Für gute Qualität: Beim Einkauf alle Sinne nutzen

Nicht bloß nach der Optik gehen: Verbraucher sollten sich beim Einkauf auch auf die anderen Sinne verlassen - etwa ihren Geruchssinn.
Nicht bloß nach der Optik gehen: Verbraucher sollten sich beim Einkauf auch auf die anderen Sinne verlassen - etwa ihren Geruchssinn.

Im Supermarkt lassen sich Kunden viel zu oft vom Anblick leiten: Im Einkaufswagen landen dann häufig Lebensmittel, die besonders toll aussehen. Doch das ist nicht immer die beste Wahl. Bei Obst zum Beispiel kommt es auf mehr an.

shz.de von
04. Oktober 2013, 11:16 Uhr

Wer beim Kochen frische Zutaten verwendet, sollte beim Einkaufen alle Sinne nutzen. «Ich würde mich hauptsächlich erst mal auf meine Sensorik, auf mein Auge, auf meinen Sehsinn, auf meinen Tastsinn und auch wieder auf meinen Geruchssinn verlassen», rät Tolga von Klein, Koch im Kochhaus Berlin. So lässt sich eher gute Qualität erkennen, als wenn Verbraucher allein nach der Optik gehen.

Von Klein gibt ein Beispiel: «Die meisten Leute wählen ja die Tomate danach aus, ob sie richtig schön rot ist, dann ist sie reif. Die werden natürlich so gezüchtet, dass die dann wirklich toll rot aussehen.» Wer sie aufschneidet und isst, merke dann: Sie schmeckt nach nichts. An der Tomate riechen, könne in diesem Fall schon weiterhelfen.

Bei einigen Früchten, etwa bei der Maracuja, trügt der erste Eindruck. Erst wenn sie von außen verschrumpelt aussieht, ist sie besonders reif. Getrocknete Kräuter sind zwar haltbarer, allerdings sollte man Kräuter - soweit möglich - lieber frisch verwenden. «Beim Basilikum schau ich einfach, ob der braune Flecken hat, ob der ein bisschen angetrocknet ist», erläutert von Klein. Dann sei offensichtlich, dass er nicht mehr frisch ist.

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