Farbenpracht mit Nutzwert: Das Indische Blumenrohr

 Der Name führt in die Irre: Das Indische Blumenrohr stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Foto: Marion Nickig
Der Name führt in die Irre: Das Indische Blumenrohr stammt ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Foto: Marion Nickig

Berlin (dpa/tmn) ? Der Name verwirrt: Das Indische Blumenrohr wuchs ursprünglich an den Waldrändern des tropischen Amerika. Seit vielen Jahren findet man es aber auch hierzulande. Und nun gibt es neue zweifarbige Züchtungen wie die Sorte Cleopatra.

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13. August 2013, 11:33 Uhr

Berlin (dpa/tmn) ? Der Name verwirrt: Das Indische Blumenrohr wuchs ursprünglich an den Waldrändern des tropischen Amerika. Seit vielen Jahren findet man es aber auch hierzulande. Und nun gibt es neue zweifarbige Züchtungen wie die Sorte Cleopatra.

Die Stauden des Indisches Blumenrohrs (Canna-Indica-Hybriden) mit ihren außergewöhnlichen Blüten können im späten Frühling gepflanzt werden. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin empfiehlt einen sonnigen, trockenen und geschützten Platz für die farbenprächtige Exotin. Ob im Freiland oder im Kübel, die Pflanze brauche reichlich Wasser und Nährstoffe - am besten phosphathaltigen Dünger. Das fördert die Blüte. Der BDG rät, Verblühtes laufend zu entfernen, um neue Knospen anzuregen.

Das Indische Blumenrohr ist nicht nur schön: Die stärkehaltigen Rhizome der Pflanze können ähnlich wie Kartoffeln gegessen werden. Und die Blätter werden traditionell wie Bananen- oder Reisblätter zum Einwickeln von Gebäck genutzt.

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