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Essstörungen: Neue Therapiegruppe zeigt Auswege

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Husum | Essstörungen sind von vielen verschiedenen Faktoren abhängig, heißt es zum Thema auf der Internetseite des Bundesgesundheitsministeriums. Dazu gehörten biologische Aspekte (Genetik, Hirnfunktionsstörungen), persönlichkeitsbedingte Faktoren (Pubertät, Selbstbild und Selbstwertgefühl, Perfektionismus), gesellschaftliche Einflüsse (Schönheitsideale, Schlankheitsdruck) und das soziale und familiäre Umfeld (Familie, Gleichaltrige). Von 100 000 Mädchen im Alter von 15 bis 24 erkrankten früher 20 an Magersucht. Heute sind es 50, wird von ministerieller Seite informiert. Als Grund für den Anstieg werden gesellschaftliche Einflüsse, wie das westliche Schönheitsideal, angeführt.

Für betroffene junge Nordfriesinnen zwischen 17 und 25 Jahren wird im Diakonischen Werk in Husum (Theodor-Storm-Straße 7) eine "Balance"-Therapiegruppe angeboten. Das erste Treffen ist für Mittwoch, 18. September, von 18 bis 19.30 Uhr, vorgesehen. Gertrud Wiedenmann, Sucht- und Kunsttherapeutin mit dem Spezialgebiet Essstörungen, übernimmt die Leitung. Sie nennt folgende Symptome, die auf eine Essstörung hinweisen können: wenn sich alles darum dreht, zu essen oder nicht zu essen, gar nicht mehr, nur unkontrolliert gegessen oder Essen wieder ausgespuckt wird oder Abführmittel genommen werden.

Wer einen Ausweg aus dieser Sackgasse sucht oder nach einem Klinikaufenthalt noch Unterstützung braucht, für den kann diese Gruppe das Richtige sein. Ein Vorgespräch sollte unter Telefon 04841/6914-10 vereinbart werden.

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erstellt am 15.Aug.2013 | 03:09 Uhr

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