zur Navigation springen

Wellness-Kurztrips im Trend : Entspannen - aber schnell!

vom

Wellness-Reisen sind im Trend: 2011 wurden 6,7 Prozent mehr als im Vorjahr gebucht, besonders Wellness-Kurztrips boomen.

Mal eben schnell zur Ruhe kommen: Wellness-Reisen mit einer Dauer von zwei bis vier Tagen boomen - sie haben mit einem Plus von 24,5 Prozent kräftig zugelegt. Das ergibt sich aus einer GfK-Studie, die am Mittwoch auf der Reisemesse ITB in Berlin vorgestellt wurde. Auch längere Wellness-Reisen sind demnach im Trend.
Paare machten 2011 mit einem Anteil von 53 Prozent die größte Gruppe unter den Wellnessurlaubern aus. Doch auch Familiengäste sind stärker als früher vertreten: Ihre Zahl ist um 18,8 Prozent gestiegen. Außerdem entdecken Alleinreisende die Wohlfühlangebote zunehmend für sich: Von ihnen kamen 27,1 Prozent mehr.
Die Angst vor dem Burnout treibt Reisende auf die Massagebank
Inzwischen ist jeder zehnte Wellnessurlauber (10,3 Prozent) allein unterwegs.
Entspannung ist dabei das Hauptmotiv derjenigen, die sich für Wellnessreisen interessieren: 84,6 Prozent wollen sich vom stressigen Alltag erholen. Etwa drei Viertel (76,9 Prozent) wollen etwas für ihre Gesundheit tun. Aber auch die Angst vor einem Burnout treibt manche auf die Massagebank oder in die Therme: Mehr als jeder Zweite (53,3 Prozent) will einem Erschöpfungssyndrom vorbeugen. Zeit mit dem Partner zu verbringen, nennen 52,4 Prozent als Grund für einen Wellnesstrip. Schönheitspflege hat dagegen deutlich an Bedeutung verloren: 17,1 Prozent geben sie als Motiv an - bei einer früheren Erhebung im Jahr 2010 waren es noch 21,1 Prozent.
Die Daten stammen aus einer regelmäßigen GfK-Befragung von 20.000 repräsentativ ausgewählten deutschen Haushalten. Zusätzlich wurden im Auftrag unter anderem des Verbands Wellness-Hotels Deutschland 2255 Haushalte interviewt, die sich für Wellness interessieren.

zur Startseite

von
erstellt am 09.Mär.2012 | 12:08 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen