Anzeige : Einer der sichersten Orte: Behandlungen im DIAKO Krankenhaus ohne Einschränkungen möglich

Tägliche Tests, Impfungen und Schutzmaßnahmen im Flensburger Diako Krankenhaus ermöglichen eine sichere Behandlung aller Patienten.
Tägliche Tests, Impfungen und Schutzmaßnahmen im Flensburger DIAKO Krankenhaus ermöglichen die sichere Behandlung aller Patienten.

Ärzte warnen davor, aus Angst vor Corona ernste Symptome nicht behandeln zu lassen. Im DIAKO Krankenhaus ist es sicher.

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16. April 2021, 00:00 Uhr

Flensburg | Nicht nur Notfälle, sondern auch alle elektiven, also planbaren Eingriffe und ambulanten Behandlungen sind im DIAKO Krankenhaus wieder ohne Einschränkungen möglich. Ingo Tüchsen, Geschäftsführer der DIAKO Krankenhaus gGmbH, sagt:

Der größte Teil der Pflegekräfte sowie der Ärztinnen und Ärzte ist bereits gegen Covid-19 geimpft, viele davon haben schon den vollen Impfschutz. Ingo Tüchsen, Geschäftsführer der DIAKO Krankenhaus gGmbH

Zahlreiche Maßnahmen für den Schutz der Patienten

Es werden Schutzmaßnahmen mit täglichen Testungen aller Mitarbeiter durchgeführt, und es bestehen Zugangsbeschränkungen für Besucher, Angehörige und Vertreter von Medizin- oder Pharmafirmen. Damit ist ein Regelbetrieb neben der Versorgung der Corona-Patienten aufrechtzuerhalten. Mit den strikten Hygienevorschriften und den Bemühungen aller Mitarbeiter in allen Berufsgruppen ist das Krankenhaus in diesen Tagen einer der sichersten Orte, an denen die Infektionsgefahr für Patient wie Mitarbeiter sehr gering ist. Tüchsen betont:

Die Angst vor dem Krankenhaus in Pandemie-Zeiten ist vollkommen unbegründet. Ingo Tüchsen, Geschäftsführer der DIAKO Krankenhaus gGmbH

Auch im DIAKO Krankenhaus gebe es eine Isolierstation und einen Isolierbereich, die sehr professionell und unter sehr hohen Hygienevorkehrungen geführt werden. „Unsere anderen Patienten kommen mit diesen Bereichen nicht in Berührung.“ Dafür sorgen strikte Regeln, die Patienten mit einer Corona-Erkrankung auf speziellen Stationen isolieren. Dort werden sie von besonders geschultem Personal betreut, die sonst keinen Kontakt zu anderen Patienten haben.

Chronische Erkrankungen wie Tumorleiden, Schmerzsyndrome, Gefäßerkrankungen, Herzschwäche etc. werden ohne jegliche Einschränkungen und mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der modernen Medizin behandelt. Dazu gehören natürlich auch Operationen und intensivmedizinische Behandlungen wie auch die gesamte Diagnostik in der Radiologie. Und auch diese Behandlungen erfolgen getrennt von durch Corona Betroffenen.

Das Fortbestehen einer Krankheit ohne frühzeitige Behandlung kann zu einem irreversiblen Dauerschaden führen, und eine spätere Behandlung führt eventuell zu einem schlechteren Ergebnis“, zitiert Prof. Jan Regelsberger, Chefarzt der DIAKO-Klinik für Neurochirurgie, eine Aussage der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie. Das gelte auch für andere medizinische Fachbereiche.

Experten raten: Alarmzeichen ernst nehmen

Diverse Fachgesellschaften bemängeln inzwischen eine zu einseitige Fokussierung auf die Pandemie. Denn bei Notfällen wie Herzinfarkt und Schlaganfall ist auch in Flensburg seit dem Ausbruch der Pandemie zu beobachten, dass die Patienten oft erst sehr spät den Notarzt rufen. Prof. Christoph Garlichs, Chefarzt der DIAKO-Klinik für Innere Medizin, appelliert an die Patienten:

Nehmen Sie Alarmzeichen eines Herzinfarktes wie plötzlich einsetzende Brustschmerzen und starke Luftnot ernst! Rufen Sie bei deutlichen Symptomen den Rettungsdienst unter 112, der Sie zur Untersuchung ins Krankenhaus bringt! Prof. Christoph Garlichs, Chefarzt der DIAKO-Klinik für Innere Medizin
 

Bei akuter Herzsymptomatik ist das Sterberisiko in den ersten Minuten und Stunden besonders hoch. „Eine Zeitverzögerung ist lebensgefährlich. Die Verläufe der behandelten Herzinfarkte fallen dann schwerer aus, es kommt häufiger zu Komplikationen und stärkeren Schädigungen des Herzmuskels.“ Des Weiteren sollten chronische Herzpatienten ihre regelmäßigen Vorsorgetermine wahrnehmen, damit der Verlauf rechtzeitig günstig beeinflusst werden kann.

Besorgniserregend: Weniger Schlaganfälle behandelt

Während der Covid-19 Pandemie kam es in Deutschland zu einem starken Rückgang der Krankenhausaufnahme wegen eines Schlaganfalles von mehr als 17 Prozent. „In der DIAKO wurden in diesem Zeitraum ca. 13 % weniger Schlaganfälle behandelt“, erklärt Prof. Henning Stolze, Chefarzt der DIAKO-Klinik für Neurologie.

Dieser Rückgang ist besorgniserregend, da insbesondere wie beim Herzinfarkt auch beim Schlaganfall jede Minute zählt und moderne erfolgversprechende Verfahren nur innerhalb der ersten 4,5 Stunden nach dem ersten Auftreten der Symptome durchgeführt werden können. Prof. Henning Stolze, Chefarzt der DIAKO-Klinik für Neurologie
 

Leider haben sich viele Patienten erst in der DIAKO gemeldet, nachdem es bereits zu spät war. Prof. Stolze:

Ich rufe deshalb dazu auf, Schlaganfallsymptome ernst zu nehmen und beim Auftreten unmittelbar die 112 zu wählen, damit eine rasche Vorstellung in der Klinik erfolgen kann. Damit erhöhen sich die Chancen auf einen gutartigen Verlauf des Schlaganfalls deutlich. Prof. Henning Stolze, Chefarzt der DIAKO-Klinik für Neurologie

Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt und länger als fünf Minuten anhält, müssen Sie sofort die Notrufnummer 112 wählen!

Symptome Schlaganfall:

  • Akute Sehstörung mit Sehverlust auf einem Auge oder Sehstörung im Gesichtsfeld
  • Akute Sprachstörung oder Sprachverständnisstörung
  • Akute Halbseitenlähmung und Lähmung der Gesichtsmuskulatur auf einer Seite
  • Akute halbseitige Gefühlsstörung
  • Akut auftretende Gang- und Koordinationsstörung

Symptome Herzinfarkt:

  • Typische Beschwerden sind heftiger Druck, brennender Schmerz oder Engegefühl im Brustkorb
  • Der Schmerz kann in den linken oder rechten Arm, Hals, Nacken, Rücken, Oberbauch oder Kiefer ausstrahlen
  • Manchmal tritt auch plötzliche Atemnot auf
  • Häufig auch begleitet von Schweißausbruch und Schwindel
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