Anzeige: IKK – Die Innovationskasse : Mehr als Sport-Apps: Digitale Helfer gegen Angst, Arthrose oder Migräne

Mit VR-Brille, Smartphone und Co. können unterschiedliche Krankheiten auch im heimischen Wohnzimmer behandelt werden.

Mit VR-Brille, Smartphone und Co können unterschiedliche Krankheiten auch im heimischen Wohnzimmer behandelt werden.

Ausgewählte digitale Anwendungen fördern schnell und sicher die Gesundheit. Sind sie anerkannt, ist Hilfe zügig und ortsunabhängig möglich.

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29. April 2021, 00:00 Uhr

Die digitale Welt ist voller Verheißungen – auch und gerade für jene, die auf ihre Gesundheit achten wollen. Gesundheitsfördernde Apps schießen dabei wie Pilze aus dem Boden. Doch nicht alle Programme sind empfehlenswert. Hochwertige digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) können Patienten hingegen bei Angst, psychischen Erkrankungen, Adipositas, Tinnitus, Schlaftraining, Migräne, Nachsorge für Schlaganfallpatienten sowie bei Erkrankungen des Rückens, Knie und Hüfte und damit auch Arthrose unterstützen. Ärzte und Psychotherapeuten haben seit Herbst 2020 die Möglichkeit, ausgewählte digitale Anwendungen zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu verordnen.

Digitale Gesundheitsanwendungen sind Medizinprodukte mit gesundheitsbezogener Zweckbestimmung, deren Hauptfunktion wesentlich auf digitalen Technologien beruht. Sie sind dazu bestimmt, die Förderung der Gesundheit sowie die Erkennung, Überwachung und Behandlung von Krankheiten zu unterstützen. Auch kompensieren sie Verletzungen oder Behinderungen. Eine Liste mit digitalen medizinischen Apps ist hier zu finden.

Kurzer Weg zur DiGA

Mit dem behandelnden Arzt oder Psychotherapeuten wird überlegt, ob eine digitale Gesundheitsanwendung für das Krankheitsbild indiziert ist. Der Arzt oder Psychotherapeut stellt dann gezielt eine Verordnung für die entsprechende DiGA mit der Diagnose aus. Die Verordnung wird anschließend bei der Krankenkasse eingereicht. Alternativ können Patienten, wenn eine entsprechende Indikation vorliegt, auch eigenständig eine spezifische Anwendung aussuchen und bei ihrer Krankenkasse einen Antrag stellen.

Diese prüft dann den Antrag und übermittelt schließlich den erforderlichen Freischaltcode, sodass Patienten die App nutzen können. Auf dem Gerät kann die heruntergeladene App mit Hilfe des Freischaltcodes aktiviert und für die verordnete Dauer kostenfrei genutzt werden - und los geht es.

Ausgenommen von der Finanzierung durch die Krankenasse sind dabei Geräte des täglichen Lebens, die aber mit der App-Nutzung in Verbindung stehen können. So handelt es sich zum Beispiel um eine Personenwaage, die im Zusammenhang mit der DiGA-App zanadio genutzt wird.

Nicht jede Gesundheitsapp ist auch eine digitale Gesundheitsanwendung. Eine wichtige Voraussetzung, um eine Zulassung als DiGA zu erhalten, ist die Zertifizierung als Medizinprodukt einer niedrigen Risikoklasse. 

Invirto – Die Therapie gegen Angst

Wie man mit beängstigenden Situationen gezielt und von zu Hause aus umgehen kann und welche Erfolge es gibt, lesen Sie kostenlos auf der Seite der IKK unter www.die-ikk.de/diagnosenorddeutsch-digitale-helfer#c6777. Dieser Beitrag ist im Rahmen des Projekts #diagnosenorddeutsch entstanden, hier behandelt die IKK – Die Innovationskasse unterschiedliche Gesundheitsthemen.

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