Anzeige: IKK Nord : IKK Nord: Digitale Psychotherapie „Invirto“ hilft gegen Angststörungen

Eine Depression wird häufig noch als eine Schwäche verstanden. Dabei handelt es sich um eine Krankheit.
Eine Depression wird häufig noch als eine Schwäche verstanden. Dabei handelt es sich um eine Krankheit.

Zeit- und ortsunabhängig können Betroffene mit virtueller Konfrontationstherapie die Angst besiegen.

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18. Dezember 2020, 16:32 Uhr

Rostock | Schätzungen zufolge leiden über fünf Millionen Bundesbürger unter Angststörungen wie Platzangst und Panikattacken. Betroffene sind in ihrer Lebensqualität stark eingeschränkt oder arbeitsunfähig.

Lebensqualität mit digitaler Therapie steigern

IKK-Nord-Versicherte mit spezifischen Angststörungen können ab sofort auf das innovative, überwiegend digitale Behandlungskonzept „Invirto“ zurückgreifen. Geeignet ist diese besondere Versorgungsform für Menschen mit Platzangst (Agoraphobie), einer sozialen Phobie oder Panikstörung.

Die Therapie wird für IKK-Nord-Versicherte kostenlos über eine App und mit Unterstützung einer VR-Brille angeboten, sie ist leitliniengerecht, wird professionell begleitet und kann jederzeit Zuhause absolviert werden. Vorstand Ralf Hermes sagt:

Mit Invirto erhalten unsere Versicherten Zugang zu modernen Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie, nämlich einer Therapie-App und Virtual Reality. Zudem findet in Videokontakten oder Telefongesprächen die psychotherapeutische Begleitung zur Bewältigung der Ängste statt. Ralf Hermes, Vorstand IKK Nord
 

Mit Hilfe von Invirto sollen Angstsymptome und Vermeidungsverhalten reduziert und die Arbeitsfähigkeit wiederhergestellt werden. „Auch ein Rückfall in alte Muster kann reduziert werden. Wir gehen davon aus, dass die Lebensqualität von betroffenen Menschen insgesamt deutlich gesteigert werden kann“, betont Hermes.

Rund 4500 IKK-Versicherte litten 2019 an Angststörungen

Der psychotherapeutische Kurs Invirto zur selbstständigen Angstbewältigung kann in zwei bis acht Wochen absolviert werden. Die Übungen können jederzeit wiederholt werden – auch über die Therapiedauer hinaus, da der Versicherte die App weiter nutzen und die VR-Brille behalten kann.

Versicherte müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Für Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt, COPD oder einer starken Sehstörung ist das virtuelle Konzept nicht geeignet.

Entwickelt wurde Invirto durch das Hamburger Start-up-Unternehmen Sympatient. Kooperationspartner ist das Zentrum für Integrative Psychiatrie (ZIP) des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH). Hier findet auch das Erstgespräch persönlich oder über ein Videotelefonat statt. Rund 4500 Versicherte der IKK Nord litten 2019 unter einer der genannten Angststörung.

Bei Interesse an der Invirto-Therapie können sich Versicherte an die Fachleute der IKK Nord unter der Nummer 0385/6373 845 oder per E-Mail an praevention@ikk-nord.de wenden.

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