Anzeige: IKK Nord : Babyschwimmen als Frühförderung für Säuglinge: Das sollten Eltern wissen

Das gemeinsame Baden kann in vielerlei Hinsicht positiven Einfluss auf die Entwicklung eines Babys haben.

Das gemeinsame Baden kann in vielerlei Hinsicht positiven Einfluss auf die Entwicklung eines Babys haben.

Geht es um die Gesundheit des Babys bei der Wassergewöhnung, sollten Eltern nicht übervorsichtig, aber wachsam sein, raten Experten.

schoppmeier_jule-.jpg von
27. August 2020, 00:00 Uhr

Mit den ganz Kleinen im Schwimmbad planschen – „Babyschwimmen“ als Wassergewöhnung soll neben der Entwicklung der Kinder die Bindung zu den Eltern fördern. Doch die Bezeichnung „Babyschwimmen“ ist irreführend. Experten, darunter die zertifizierte Kinderschwimmtrainerin Kerstin Seifert, raten, sein Kind intensiv zu beobachten und den richtigen Zeitpunkt und andere Gegebenheiten zu beachten.

Gleichgewichtssinn im Wasser trainieren

Begrifflich wecke die allgemein gängige Bezeichnung „Babyschwimmen“ falsche Assoziationen, denn schwimmen würden die Säuglinge noch nicht, erklärt Trainerin Seifert. Die Babys erhielten stattdessen, gehalten von ihren Eltern, oder durch die Unterstützung von Schwimmkörpern, ein erstes Gefühl von Schwerelosigkeit und für ihr eigenes Gleichgewicht. Dabei machen sie spielerisch die ersten Übungen, planschen im Wasser, singen und spielen. Der Spaß und das vertraute Miteinander zwischen Kind und Vater oder Mutter steht im Mittelpunkt.

Der Kurs findet in Schwimmschulen oder öffentlichen Hallenbädern statt. Geleitet wird er von Hebammen, Physiotherapeuten oder auch Personen mit spezieller Schwimmtrainer-Ausbildung. Kerstin Seifert bietet Babyschwimmkurse in Lübeck an und hat eine Fortbildung mit Zertifikat absolviert. Das sei aber nicht Vorschrift, um die Kurse anzubieten, erklärt sie.

Die IKK Nord unterstützt Babyschwimmen mit bis zu 150 Euro pro Kalenderjahr. So einfach läuft die Erstattung ab: Sie zahlen zunächst die Rechnung für das Babyschwimmen und reichen diese anschließend mit der Teilnahmebescheinigung und dem ausgefüllten Bonusheft des Kindes bei der IKK Nord ein. Das Geld von bis zu 150 Euro pro Kalenderjahr wird dann erstattet. Hier gibt es mehr Infos zum Bonusprogramm oder unter 0800/4557378.

Bei Allergien oder Auffälligkeiten: Rücksprache mit Arzt

Neben wöchentlich wiederholenden Kursen findet die Wassergewöhnung in Blockveranstaltungen statt, eine Kursstunde dauert maximal 30 Minuten. Die Teilnehmeranzahl je Gruppe ist oft wegen des Platzes im Schwimmbecken begrenzt – das ist besonders der Fall, seitdem das Corona-Virus ein großes Thema ist. Viele Kurse pausieren ganz.

Im Wasserbecken herrschen zwischen 28 und 32 Grad. Zur Vorbeugung von Infektionen ist dieses leicht mit Chlor versetzt. Aufgrund dessen kann es zu Reizungen der Haut oder der Bindehaut im Auge kommen. Kinder, die starke Allergien oder Infekte aufweisen, sollten nicht oder nur mit Absprache mit einem Kinderarzt oder einer Kinderärztin am Kurs teilnehmen. Impfungen sollten mindestens eine Woche her sein. Besser noch länger, denn das Immunsystem ist durch eine Impfung empfindlicher.

Wer mit seinem Kind an einem Wassergewöhnungskurs teilnehmen möchte, sollte selbst Sicherheit ausstrahlen und sein Kind immer genau beobachten. Welche Rolle der ideale Zeitpunkt spielt, wann Untertauchübungen möglich sind und was Sie an Dingen zum Kurs einpacken sollten, lesen Sie im ganzen Artikel kostenlos auf der Seite der IKK Nord unter https://www.ikk-nord.de/diagnosenorddeutsch-babyschwimmen#c5409

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