zur Navigation springen

Gesundheit : Bruststraffungen erfreuen sich wachsender Beliebtheit

vom

Eine Schwangerschaft hinterlässt manchmal bleibende Spuren am Körper einer Frau: Durch das Stillen wirkt der Busen schlaff. Ein plastischer Chirurg kann das ändern. Einer aktuellen Umfrage zufolge erfreut sich der Eingriff wachsender Beliebtheit.

shz.de von
erstellt am 25.Sep.2013 | 13:16 Uhr

Eine Brustvergrößerung ist einer aktuellen Umfrage zufolge noch immer die beliebteste Schönheits-Operation. Allerdings hat die Anzahl dieser Eingriffe im Vergleich zum Vorjahr leicht abgenommen, während die Häufigkeit von Bruststraffungen stark angestiegen ist. Das geht aus einer Befragung unter Patienten von Fachärzten hervor, die Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für ästhetisch-plastische Chirurgie (DGÄPC) sind. Die DGÄPC stellte die Ergebnisse am Mittwoch in Berlin vor. Die große Mehrheit der 1134 Befragten waren Frauen (82,9 Prozent).

Demnach ließen sich im aktuellen Befragungszeitraum 22 Prozent der Patientinnen die Brust vergrößern, das sind 1,5 Prozent weniger als im Jahr davor. Um 6,8 Prozent auf 8,3 Prozent deutlich zugenommen hat der Anteil der Bruststraffungen, die damit nach Angaben der DGÄPC erstmals seit Beginn der Erhebung 2008 unter die Top Ten der zehn beliebtesten Eingriffe gelangt sind. Sie liegen auf Platz sechs der Liste.

Um 0,4 Prozent etwas zugenommen hat der Anteil der auf Platz zwei rangierenden Lidstraffungen (15,7 Prozent). Zurückgegangen sind die auf den Plätzen dahinter liegenden Fettabsaugungen (13,1), Faltenunterspritzungen (11,8) und Botoxbehandlungen (11,5). Auf den Plätzen sieben bis zehn liegen bei Frauen Hals-Stirn-Facelifts (7), Brustverkleinerungen (5), Nasenkorrekturen (4,8) und Bauchdeckenstraffungen (3,6). Am beliebsten bei Männern sind Fettabsaugungen (18,7 Prozent). Die Daten wurden zwischen Anfang Februar bis Ende Juli 2013 per Fragebogen erhoben.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen