Familie : Beim Flaschenfüttern Kinderkopf nicht zu weit nach hinten neigen

Beim Flaschenfüttern sollte der Kinderkopf nicht zu weit nach hinten geneigt werden.
Beim Flaschenfüttern sollte der Kinderkopf nicht zu weit nach hinten geneigt werden.

Stillen fördert die optimale Entwicklung des kindlichen Kiefers. Füttern Eltern ihr Baby aus der Flasche, sollten sie daher darauf achten, dass es dabei genauso trinken kann wie von der Brust.

shz.de von
16. August 2013, 15:34 Uhr

Beim Flaschenfüttern sollte der Kinderkopf nicht zu weit nach hinten geneigt werden. Darauf weist Prof. Berthold Koletzko von der Stiftung Kindergesundheit in München hin.

Außerdem darf das Loch des Saugers nicht zu groß sein, weil das Baby - anders als beim Trinken von der Brust - sonst die Flüssigkeit aus der Flasche nur schlucken muss. Beim Stillen wechselt das Kind Saug-, Kau- und Schluckbewegungen automatisch und rhythmisch miteinander ab, erklärt Koletzko. Das zwischen Saugen und Kauen geschaltete Kauen kräftige die Kiefermuskulatur und fördere ihr gesundes Wachstum. Es sollte deshalb auch beim Trinken aus der Flasche möglich sein.

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