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Bei Ruderergometer zählt die Bewegungsabfolge

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Saarbrücken (dpa/tmn) - In Fitnessstudios bleiben Ruderergometer häufig unbesetzt. Dabei ermöglichen sie ein gutes Rückentraining - wenn man die Übungen korrekt ausführt.

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erstellt am 25.Mai.2013 | 05:33 Uhr

Saarbrücken (dpa/tmn) - In Fitnessstudios bleiben Ruderergometer häufig unbesetzt. Dabei ermöglichen sie ein gutes Rückentraining - wenn man die Übungen korrekt ausführt.

Ruderergometer sind aus dem Indoortraining von Ruderern nicht wegzudenken. Dagegen fristen die Geräte in Fitnessstudios oft ein Schattendasein. «Viele befürchten Rückenschmerzen, dabei ist korrektes Rudern auf dem Ergometer auch ein hervorragendes Rückentraining», sagt Matthias Schömann-Finck von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken. Wer einige Grundregeln beachte, müsse sich nicht sorgen.

«Das Workout auf dem Ruderergometer macht nicht nur Spaß, sondern trainiert den gesamten Körper und fordert das Herz-Kreislaufsystem», erklärt der Ruderergo-Weltmeister 2013. Gleichzeitig sei die Kraftkomponente beim Rudern größer als bei anderen Ausdauersportarten - nicht nur Beine und Arme profitieren, sondern auch die Stützmuskulatur des Rumpfes. «Die Belastung ist sehr gut und stufenlos steuerbar, und Gelenke und Bänder werden geschont.»

Es gilt laut Schömann-Finck jedoch, die richtige Bewegungsabfolge zu beachten und sich in einem gleichmäßigen Rhythmus zu bewegen. «Der Durchzug beginnt in der sogenannten Auslage: Die Arme sind gestreckt, der Rumpf leicht vorgebeugt und die Knie angewinkelt, der Rollsitz wird so an die Fersen herangezogen», erläutert er. Wichtig sei dann, dass zuerst die Beine gestreckt werden. «Der Rumpf und die Arme dienen zunächst nur der Kraftübertragung und bleiben unverändert. Erst gegen Ende der Beinstreckung bewegt sich der Oberkörper aktiv nach hinten.»

Die Arme werden erst angezogen, wenn die Beine fast ihre volle Streckung erreicht haben. Den Griff des Rudergerätes zieht der Sportler in Höhe des unteren Rippenbogens an seinen Körper heran.

In der sogenannten Freilaufphase, die auch der Erholung dient, läuft die Bewegung umgekehrt ab: Zunächst werden die Arme gestreckt und führen den Griff vom Körper weg, der Körper folgt den Armen. Erst dann werden die Beine wieder gebeugt und der Rollsitz in Richtung der Fersen gezogen, bis die Auslageposition wieder erreicht ist und der nächste Ruderschlag beginnen kann.

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