Bei Aknebehandlung auf Schwangerschaft hinweisen

 Auch wenn die Creme nur äußerlich aufgetragen wird: Werdende Mütter sollten ihren Hautarzt auf die Schwangerschaft hinweisen. Foto: Jens Schierenbeck
Auch wenn die Creme nur äußerlich aufgetragen wird: Werdende Mütter sollten ihren Hautarzt auf die Schwangerschaft hinweisen. Foto: Jens Schierenbeck

Berlin (dpa/tmn) - Hormone in der Schwangerschaft können viele unangenehme Nebenwirkungen mit sich bringen - so auch Akne. Werdende Mütter sollten beim Hautarzt immer auf ihre Schwangerschaft hinweisen - selbst wenn dieser nur eine Salbe verschreiben will.

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24. Mai 2013, 06:33 Uhr

Berlin (dpa/tmn) - Hormone in der Schwangerschaft können viele unangenehme Nebenwirkungen mit sich bringen - so auch Akne. Werdende Mütter sollten beim Hautarzt immer auf ihre Schwangerschaft hinweisen - selbst wenn dieser nur eine Salbe verschreiben will.

Bei manchen werdenden Müttern zeigt sich durch die Hormonumstellung eine längst vergessene Akne wieder. Betroffene Frauen sollten ihren Hautarzt vor der Behandlung auf die Schwangerschaft hinweisen, weil einige Medikamente dem ungeborenen Kind schaden können - auch wenn sie nur äußerlich angewendet werden. Darauf weist der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) in Berlin hin. Auch Frauen, die erst während einer Aknetherapie schwanger werden oder werden wollen, informieren am besten ihren Arzt.

Für Schwangere nicht geeignet sind Medikamente mit den Wirkstoffen Isotretinoin, Tretinoin und Adapalen sowie die Antibiotika Tetracyclin und Clindamycin. Auch Peelings mit Salicylsäure sind nichts für werdende Mütter. Grundsätzlich gilt für Betroffene: Zu häufiges Waschen schadet der Haut eher, als dass es nützt. Besser als alkoholhaltige Reinigungsprodukte sind hautschonende Syndets. Bei Cremes und Make-up sind solche Mittel die richtige Wahl, die als «nicht komedogen», das heißt nicht-Pickel-verursachend, ausgewiesen sind.

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