Regional und nachhaltig einkaufen : Beerenzeit auskosten: Saisonale Früchte aus der Region

<p>Im Sommer bietet sich als fruchtig leichtes Dessert die Kombination von saisonalen Beeren mit griechischem Jogurt und Ahornsirup nach Belieben an.</p>

Im Sommer bietet sich als fruchtig leichtes Dessert die Kombination von saisonalen Beeren mit griechischem Jogurt und Ahornsirup nach Belieben an.

Brombeeren, Heidelbeeren, Preiselbeeren - der August ist beerenstark. Wer regional und saisonal kauft, entscheidet sich für eine frische, umweltschonende und abwechslungsreiche Einkaufsweise.

Karen Bartel von
11. August 2018, 04:33 Uhr

Denn gerade viele Früchte reifen nach der Ernte nicht mehr nach. Wenn sie dann importiert werden, sind sie nicht so frisch und geschmackvoll wie ihre regionalen Verwandten. Wenn Obst und Gemüse hier in Deutschland Saison haben, so stammen diese es meist aus der Region und haben kurze Transportwege. Dadurch wird Energie gespart und weniger klimaschädliches CO2 verursacht.

Darum lohnt es sich, saisonal zu kaufen:

  • Dadurch, dass bei saisonaler Ware große Mengen in kurzer Zeit in den Handel kommen, schlägt sich das in günstigen Preisen nieder.
  • Mit dem Kauf von regionalem Gemüse und Obst unterstützt man außerdem die regionale Landwirtschaft und damit die heimische Kulturlandschaft.
  • Wer saisonal einkauft, isst gleichzeitig auch abwechslungsreich, denn der Speiseplan richtet sich nach dem Angebot und man entdeckt neue Köstlichkeiten.

Von den folgenden Obstsorten kann man demnach mit gutem Gewissen naschen:

Brombeeren

<p>In der Brombeere stecken viele Vitamine und gleichzeitig wenig Kalorien. Unter den Beerenfrüchten haben Brombeeren sogar den höchsten Provitamin-A-Gehalt, das im Körper in Vitamin A umgewandelt wird.</p>
Pixabay, Pexels

In der Brombeere stecken viele Vitamine und gleichzeitig wenig Kalorien. Unter den Beerenfrüchten haben Brombeeren sogar den höchsten Provitamin-A-Gehalt, das im Körper in Vitamin A umgewandelt wird.

 

Weiteres Wissenswertes über die Brombeere gibt es hier.

Heidelbeeren

<p>Der Saft der Heidelbeere ist aufgrund des blauen Farbstoffs Anthocyan intensiv blau gefärbt. Anthocyane sind sekundäre Pflanzenstoffe. Sie gehören zu den Antioxidanzien, die den Körper vor schädlichen freien Radikalen schützen. Weitere wertvolle Inhaltsstoffe sind Ballaststoffe, Fruchtsäuren, Mangan, Mineralstoffe wie Magnesium, Vitamin E und Vitamin C.</p>
Pixabay / elizadean

Der Saft der Heidelbeere ist aufgrund des blauen Farbstoffs Anthocyan intensiv blau gefärbt. Anthocyane sind sekundäre Pflanzenstoffe. Sie gehören zu den Antioxidanzien, die den Körper vor schädlichen freien Radikalen schützen. Weitere wertvolle Inhaltsstoffe sind Ballaststoffe, Fruchtsäuren, Mangan, Mineralstoffe wie Magnesium, Vitamin E und Vitamin C.

 

Sauerkirschen

<p>Ab August lösen die sauren Geschwister die Süßkirsche ab. Sauerkirschen sind dabei ideal für die Zubereitung von Quarkspeisen, Saft, Kompott oder Kuchen. Sie enthalten wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen sowie Provitamin A, B-Vitamine, Vitamin C und E.</p>
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Ab August lösen die sauren Geschwister die Süßkirsche ab. Sauerkirschen sind dabei ideal für die Zubereitung von Quarkspeisen, Saft, Kompott oder Kuchen. Sie enthalten wichtige Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen sowie Provitamin A, B-Vitamine, Vitamin C und E.

 

Mirabellen

<p>Mirabellen sind kirschgroß und sattgelb gefärbt. Sie haben die perfekte Größe, um direkt in den Mund zu wandern und können mit ihrem süßen bis süß-säuerlichen Geschmack punkten. Sie enthalten unter anderem viel Vitamin C, Betacarotin und Kalium.</p>
imago / Photocase

Mirabellen sind kirschgroß und sattgelb gefärbt. Sie haben die perfekte Größe, um direkt in den Mund zu wandern und können mit ihrem süßen bis süß-säuerlichen Geschmack punkten. Sie enthalten unter anderem viel Vitamin C, Betacarotin und Kalium.

 

Pflaumen

<p>Zwischen Pflaumen und Zwetschen gibt es kleine, aber feine Unterschiede: Pflaumen sind eher rund, weichfleißschig, lassen sich schlecht vom Stein lösen und haben weniger Säure. Zwetschen hingegen sind eher länglich, fest, lassen sich gut vom Stein lösen und haben mehr Säure. Meist wird diese Unterscheidung aber eher in Süddeutschland getroffen. Hier im Norden ist auch eine Zwetsche eine Pflaume, beide haben aber jetzt Saison.</p>
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Zwischen Pflaumen und Zwetschen gibt es kleine, aber feine Unterschiede: Pflaumen sind eher rund, weichfleißschig, lassen sich schlecht vom Stein lösen und haben weniger Säure. Zwetschen hingegen sind eher länglich, fest, lassen sich gut vom Stein lösen und haben mehr Säure. Meist wird diese Unterscheidung aber eher in Süddeutschland getroffen. Hier im Norden ist auch eine Zwetsche eine Pflaume, beide haben aber jetzt Saison.

 

Preiselbeeren

<p>Preiselbeeren sind nicht mit den nordamerikanischen Cranberries zu verwechseln. Sie haben jedoch ähnliche Inhaltsstoffe: Dazu gehören organische Säuren, Pektine und andere Ballaststoffe. Die Gehalte an Mineralstoffen und Vitaminen sind bei der Preiselbeere eher durchschnittlich (z. B. 12 mg Vitamin C pro 100 g). Besonders wertvoll sind die enthaltenen Phenolsäuren und Gerbstoffe, die entzündungshemmend wirken.</p>
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Preiselbeeren sind nicht mit den nordamerikanischen Cranberries zu verwechseln. Sie haben jedoch ähnliche Inhaltsstoffe: Dazu gehören organische Säuren, Pektine und andere Ballaststoffe. Die Gehalte an Mineralstoffen und Vitaminen sind bei der Preiselbeere eher durchschnittlich (z. B. 12 mg Vitamin C pro 100 g). Besonders wertvoll sind die enthaltenen Phenolsäuren und Gerbstoffe, die entzündungshemmend wirken.

Hier dürfen Sie Mundraub „begehen“:

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mundraub.org
 

(mit Material von Bundeszentrum für Ernährung)

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