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Wenn es der Arzt empfiehlt : Antibiotika können auch kürzer eingenommen werden

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Ein verantwortungsloser Umgang mit Antibiotika kann zur Zunahme von resistenten Erregern führen. Doch was bedeutet dies für die Einnahme? Die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie klärt auf.

shz.de von
erstellt am 13.Nov.2017 | 04:29 Uhr

Auch wenn die Symptome weg sind, darf man Antibiotika nicht einfach absetzen. Vielmehr sollten Patienten mit dem Arzt besprechen, wie lange eine Einnahme sinnvoll ist, informiert die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI).

Zwar ist die alte Faustregel weit verbreitet: «Antibiotika stets bis zum Ende der Packung einnehmen». Doch sie gilt als überholt. Denn Untersuchungen liefern laut DGI immer mehr Belege, dass bei einigen Infektionen eine kürzere Einnahmezeit genauso wirksam sein kann. Mehr noch: Teils kann eine kürzere Therapie Vorteile bringen und etwa die Bildung von resistenten Erregern verringern.

Pauschale Regeln greifen bei der Antibiotika-Einnahme nicht. Die Einnahme des Medikaments sollte vielmehr individuell auf die Infektion abgestimmt werden.

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