Anzeige: Zahnarzt Carsten Nehring : Angst vor dem Zahnarzt? – Aufklärung schafft Abhilfe

Angstpatienten haben in der Vergangenheit häufig schmerzvolle Erfahrungen beim Zahnarzt gemacht - umso wichtiger ist hier eine einfühlsame Behandlung.

Angstpatienten haben in der Vergangenheit häufig schmerzvolle Erfahrungen beim Zahnarzt gemacht – umso wichtiger ist hier eine einfühlsame Behandlung.

Zahnarzt Carsten Nehring erklärt, warum viele Menschen ungern zum Zahnarzt gehen und wie Ärzte darin unterstützen können, diese Angst zu überwinden.

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03. August 2021, 00:01 Uhr

Wer schon einmal einen Film gesehen hat, der im Mittelalter spielt, wird sich mit Sicherheit mit Schaudern an die eine oder andere Szene erinnern, in der jemandem mitten auf dem Marktplatz und ohne jegliche Betäubung ein faulender Zahn gezogen wurde. Glücklicherweise hat die (Zahn-)Medizin seitdem erhebliche Fortschritte gemacht, doch das kollektive Unbehagen vor dem Zahnarzt sitzt nicht nur wegen solcher Szenen tief: Die wenigsten Menschen gehen gerne zum Zahnarzt – laut einer Statista-Erhebung von 2009 haben gar 19% der Deutschen Angst vor jedem Zahnarztbesuch und 25% vor größeren Eingriffen. Wir haben mit dem Flensburger Zahnarzt Carsten Nehring darüber gesprochen, warum so viele Menschen den Gang zum Zahnarzt scheuen, und wie gerade Angstpatienten von einer einfühlsamen Behandlung und einer guten Aufklärung profitieren.

Zahnarzt Carsten Nehring in seiner Praxis am Flensburger Zob.
Giesbrecht

Zahnarzt Endontologe Dr. Carsten Nehring in seiner zentral gelegenen Praxis, direkt am Flensburger Zob.

 

Negative Erlebnisse als Auslöser

Laut Nehring ist bei den Betroffenen ein klares Muster zu erkennen:

Die meisten Angstpatienten, die wir haben, sind 40 plus. Die erzählen im Prinzip alle das Gleiche von früher: Entweder haben sie als Kind mal eine Spritze gekriegt, ohne dass aufgeklärt wurde, oder man hat sie früher mal behandelt, ohne dass die Spritze richtig gewirkt hat. Carsten Nehring, Zahnerhaltung am ZOB
 

In den allermeisten Fällen handelt es sich also nicht um eine diffuse Phobie, sondern um die Folgen eines traumatischen Erlebnisses etwa in der Kindheit. Ein besonders unbeliebter Teil der Behandlung ist die Betäubungsspritze bei größeren Eingriffen: Etwa die Hälfte der Angstpatienten fürchtet sich vor allem vor Einstichen im Kopfbereich, sei es wegen dem Schmerz, den der Einstich selbst verursacht, sei es die Angst vor einer nachlassenden Betäubung oder vor möglichen Nebenwirkungen. Carsten Nehring weist jedoch darauf hin, dass es im Bereich der lokalen Anästhesie in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gab, denn die heutigen Betäubungsmittel sind nicht nur wirksamer, sondern auch wesentlich verträglicher als noch 20 Jahren und bergen so auch weniger Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen. Des Weiteren arbeiten Zahnärzte heutzutage gerade bei Angstpatienten auch gerne mit einer oberflächlichen Betäubung der Einstichstelle, sodass die Betäubungsspritze selbst auch keine Schmerzen mehr hervorruft.

Wer den Gang zum Zahnarzt scheut, kann eine Vertrauensperson mitnehmen - egal ob als Kind oder Erwachsener.
Giesbrecht

Wer den Gang zum Zahnarzt scheut, kann eine Vertrauensperson mitnehmen - egal ob als Kind oder Erwachsener.

 

Kommunikation als Teil der Behandlung

Der wichtigste Faktor in der Behandlung von Angstpatienten ist und bleibt jedoch die Aufklärung, denn wer weiß, was ihn auf dem Zahnarztstuhl erwartet, der kann sich darauf auch einstellen und empfindet die Behandlung selbst dann nicht mehr als unangenehm. Jeder Behandlungsschritt wird vor der Durchführung angekündigt und erklärt – hierzu sind Behandler laut § 630 BGB sogar gesetzlich verpflichtet. Die Kommunikation mit dem Patienten ist daher inzwischen auch Teil der zahnärztlichen Ausbildung. Carsten Nehring versichert, dass dies heutzutage auch von allen Zahnärzten so praktiziert wird und man sich als Patient daher bedenkenlos in Behandlung begeben kann. Ein weiterer wichtiger Faktor in der Behandlung von Angstpatienten ist das Vertrauensverhältnis zwischen Patienten und Arzt – gerade für Patienten, die ein Unbehagen vor dem Zahnarztbesuch zugeben, nehmen gute Zahnärzte sich deswegen viel Zeit und hören ihnen zu, um ihre Sorgen zu kennen und darauf reagieren zu können. Diese Praxis trägt erfreulich schnell Früchte:

Was ich ganz faszinierend finde ist, dass viele schon nach der ersten Sitzung sagen, dass sie es sich erstens schlimmer vorgestellt haben und dass sie es zweitens schön fanden, dass sie so detailreich aufgeklärt wurden. Carsten Nehring, Zahnerhaltung am ZOB
 

Neben den Verbesserungen in der Behandlung und der Aufklärungspraxis hat Nehring noch einen weiteren Tipp, wie Angstpatienten sich selbst das Leben einfacher machen können: „Benutzt bitte nicht das Internet. Doktor Google weiß zwar vermeintlich alles, aber dort liest man vor allem von den wenigen Fällen, in denen etwas schief gelaufen ist. Das spiegelt die Praxis nicht wahrheitsgetreu wider.“ Stattdessen sollte man lieber das Gespräch mit Bekannten suchen, die gute Erfahrungen beim Zahnarzt gemacht haben, und gerne zum Erstbesuch bei einem neuen Arzt auch eine Vertrauensperson mitnehmen, da dies für zusätzliche Sicherheit sorgen kann. Also: Suchen Sie sich den Zahnarzt oder die Zahnärztin Ihres Vertrauens.

Zahnarzt Carsten Nehring - Zahnerhaltung am ZOB


Süderhofenden 12
24937 Flensburg

Tel: 0461 236 90

E-Mail: zahnerhaltungamzob@web.de

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