Dem Erschöpfungssyndrom vorbeugen : 6 Tipps gegen die ständige Müdigkeit

Foto:

Der moderne Mensch ist ständig online und rund um die Uhr erreichbar. Für Ruhe bleibt im durchgetakteten Alltag oft keine Zeit. Doch der Dauerstress kann sich rächen.

Karen Bartel von
23. Januar 2018, 00:12 Uhr

Wer seinem Organismus keine Regenerationszeiten gönnt, muss sich nicht wundern, wenn Körper und Geist die benötigten Pausen irgendwann erzwingen. Damit es nicht zu einem Erschöpfungssyndrom mit Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche, Infektanfälligkeit und Schlafstörungen kommt, empfiehlt es sich, rechtzeitig gegenzusteuern.

Foto: Pexels
 

1. Tipp: Fastfood ausgleichen

Wer täglich im Job unter Zeitdruck steht, greift in der Mittagspause gern zum Schnellgericht. Doch Pizza, Burger und Co. lassen den Blutzuckerspiegel in die Höhe schießen und rasch wieder absinken. Das macht doppelt müde. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät, kleinere Zwischenmahlzeiten einzunehmen, um Leistungstiefs zu vermeiden. Fehlende Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe sollten spätestens abends durch Gemüse, Obst, Vollkorn- und Milchprodukte ergänzt werden. Weitere Infos zum Essen am Arbeitsplatz und in der Kantine gibt es hier.

Foto: Pexels
 

2. Tipp: Genügend trinken

Unter Stress vergisst man oft, ausreichend zu trinken. Doch der Körper und ganz besonders das Gehirn brauchen Flüssigkeit. Am besten auf eiskalte Getränke verzichten, denn die muss der Organismus erst auf Körpertemperatur bringen. Stattdessen über den Tag verteilt mehrere Tassen lauwarmes Wasser oder Kräutertee trinken. Das spült die Zellen und bringt den Stoffwechsel in Schwung.

Foto: Pixabay
 

3. Tipp: Kleine digitale Auszeiten

Nicht nur an den Chef und die Familie denken, sondern auch Termine mit sich selbst im Kalender notieren und bewusst nicht erreichbar sein. Erlebnisse, wie ein Nachmittag im Park oder ein Museumsbesuch - am besten ohne Smartphone - sind eine wohltuende Abwechslung, bei der sich die Energiedepots aufladen.

Badewanne Kur Wellness Erschöpfungssyndrom
Foto: Unsplash
 

4. Tipp: Zeit für eine Kur

Für alle, die sich im Alltag schlecht abgrenzen können, kann eine ambulante Kur eine Lösung sein. Eine Stahlquelle ist beispielsweise als Heilmittel bei Erschöpfungssyndromen anerkannt. Der hohe Gehalt an Eisen und Mineralstoffen lässt die Quelle im Rahmen einer Trinkkur entschlackend und mineralisierend wirken. Als Bad bewirkt die Stahlquelle mit ihrem hohen Anteil an gelösten Gasen eine starke und zugleich gut verträgliche Durchblutung der Haut. So wird der Stoffwechsel angeregt und der Organismus zusätzlich entschlackt.

Rennen Joggen Erschöpfungssyndrom
Foto: Unsplash
 

5. Tipp: In Bewegung kommen

Wer permanent müde und antriebsarm ist, sollte aktiv werden. Denn körperliches Training bringt den Stoffwechsel auf Touren. Das Herz pumpt schneller. Die Lungen weiten sich. Das Blut wird mit mehr Sauerstoff versorgt. Der Darm kommt in Schwung. Die Durchblutung im Gehirn wird verbessert und die Konzentrationsfähigkeit steigt. Sogar die Psyche profitiert: Glückshormone sorgen dafür, dass sich Betroffene wohler fühlen und nach der körperlichen Aktivität besser schlafen.

Achtsamkeit Sonnenuntergang Erschöpfungssyndrom
Foto: Unsplash
 

6. Tipp: Achtsam werden

Menschen, die alles selbst regeln möchten und nicht nein sagen können, laufen Gefahr sich zu verheizen. Um alltäglichen Stress besser bewältigen zu können, sollten Betroffene lernen, die eigenen Grenzen zu erkennen und zu respektieren. Wie hoch die eigene Burnout-Gefahr ist, erfährt man beispielsweise mit diesem Burnout Test.

Quelle: Ratgeberzentrale

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen