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Junge Polizisten : "Wo, bitte, gehts denn hier zur Polizei?"

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Polizeialltag ist so vielfältig wie das Leben selbst und auch die Polizisten sind ganz unterschiedliche Charaktere: Ein paar der Klischees aus dem Fernsehen scheinen doch zu stimmen.

Zwei zentrale Ausbildungsorte für junge Polizisten gibt es in Schleswig-Holstein: Manch einer der jungen Beamten auf den Revieren, die uns bereitwillig Auskunft über ihre Ausbildungszeit und ihren Karriereweg gaben, hatte noch ganz frische Erinnerungen an die zweieinhalbjährige Zeit an der Polizeischule (Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei) in Eutin. Den anderen schwirrte noch der Kopf von drei Jahren Studium an der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung (FHVD) in Kiel-Altenholz.
Insgesamt sind die Entwicklungsmöglichkeiten im Polizeidienst vielfältiger, als auf den ersten Blick sichtbar. "Wie spannend der Polizeiberuf sein kann, wissen gerade junge Menschen, die noch nach ihrem Traumberuf suchen, häufig gar nicht", weiß Lothar Gahrmann vom Landespolizeiamt Schleswig-Holstein. Über 200 Ausbildungsplätze warten in Schleswig-Holstein auch 2014 auf Bewerber. Und selbst Schulabgänger mit einem Hauptschulabschluss müssen eine Bewerbung nicht unbedingt scheuen, meint Gahrmann. Nur sollten die Noten schon stimmen.
Und auch sonst sollten Bewerber fit sein. Immerhin wartet ein anspruchsvoller Test auf die Bewerber. Dazu gehört auch körperliche Fitness. Und ob es nach erfolgreicher Bewerbung und Ausbildung direkt auf die Traumstelle geht, ist nicht immer sicher. Kurz vor Ende der Ausbildung können Wünsche über den zukünftigen Dienstort zwar geäußert werden. Ob diese dann später auch in Erfüllung gehen, hängt davon ab, ob an dem Wunschort auch eine entsprechende Planstelle zu besetzen ist.
In Schleswig-Holstein gab es im vergangenen Jahr so wenige Straftaten wie seit 30 Jahren nicht mehr. Die Polizei zählte insgesamt rund 212000 Delikte, 3,5 Prozent weniger als 2011. Im Zehn-Jahres-Vergleich sank das Kriminalitätsniveau um fast 20 Prozent. "Schleswig-Holstein ist insgesamt ein sicheres Land", sagte Innenminister Andreas Breitner bei der Vorstellung der Kriminalstatistik 2012 im März in Kiel.
Trotzdem ist der Personalbedarf da und auch für einen Aufstieg innerhalb der Polizei stehen die Chancen gut, weiß Lothar Gahrmann. Ein besonderer Service für potenzielle Nachwuchskräfte der Landespolizei sind die regionalen Einstellungsberater, die an unterschiedlichen und ortsnahen Standorten individuelle Auskünfte und Beratungen zur Ausbildung im Polizeidienst anbieten.
Insgesamt wird es 2014 etwa 260 Ausbildungsplätze bei der Landespolizei geben.
Zusätzlich zum jährlichen Einstellungstermin am 1. August stellt die Landespolizei Schleswig-Holstein im kommenden Jahr zum 3. Februar 2014 auch Bewerber für die Laufbahngruppe 1 (mittlerer Dienst) ein. Um eine Einstellung zum 3. Februar 2014 für die Laufbahngruppe 1 (mittlerer Dienst) oder um eine Einstellung zum 1. August 2014 für die Laufbahngruppe 1 (mittlerer Dienst) und Laufbahngruppe 2 (gehobener Dienst) können sich Interessierte jetzt noch bis zum 30. September 2013 bewerben.

Ansprechpartner

Polizeidirektion
für Aus- und Fortbildung und für die Bereitschaftspolizei Schleswig-Holstein
Werbe- und Einstellungsstelle;
Hubertushöhe,
23701 Eutin
Tel. 04521 81 652
Fax 04521 81 412

Internet:
www.polizei.schleswig-holstein.de - inklusive regionaler Einstellungsberater
www.besoldung-polizeibeamte.de
www.bundespolizei.de

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erstellt am 26.Aug.2013 | 09:37 Uhr

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