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Nach dem Schulabschluss : Wege in den Wunschberuf

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Tipps zur erfolgreichen Berufsfindung und Ausbildungssuche.

shz.de von
erstellt am 26.Okt.2013 | 06:00 Uhr

Endlich ist es soweit! Viele Jugendliche freuen sich, wenn für sie das letzte Schuljahr beginnt – denn dann winkt die große Freiheit. Mit dem nahenden Ende der Schulzeit, kommen aber auch einige Fragen auf: Was will ich nach der Schule machen? Welche Branche passt zu mir? Ausbildung, Uni oder duales Studium? Diese und andere Entscheidungen stehen bei Schulabgängern an. Hier ein paar Tipps, wie man den richtigen Weg für sich findet.

Brainstorming: Was will ich? Woran habe ich Spaß? Was kann ich gut? Bevor man sich auf die Jobsuche macht, sollte man aufschreiben, was einem wichtig ist und woran man Interesse hat. Aus diesem „Mindmap“ lassen sich Vorlieben ableiten: Wem zum Beispiel Pauken nicht liegt und praktisches Arbeiten wichtig ist, sollte sich eher für eine Ausbildung als für ein Studium entscheiden.

Gespräche suchen: Mitschüler, Freunde, Eltern oder auch Lehrer können bei der Zukunftsplanung behilflich sein. Wer eine erste Vorstellung (beispielsweise durch ein Brainstorming) hat, wohin es beruflich gehen soll, kann Ideen im Gespräch mit Personen aus dem Umfeld weiterentwickeln. Möglicherweise können Nahestehende auch einschätzen, was zu einem passt. Aber vorsichtig: Man sollte sich nicht in eine Richtung drängen lassen, an der man kein Interesse hat.

Profi-Beratung: Neben Freunden können auch professionelle Berater dabei helfen, den Wunschjob zu finden. Eine kostenlose Möglichkeit zur Beratung bietet zum Beispiel das Berufsinformationszentrum (BIZ) der regionalen Agentur für Arbeit. Hier kann man auch einen Computertest machen, der Vorlieben erfasst und Berufsvorschläge gibt.

Online-Test: Mittlerweile gibt es im Internet zahlreiche kostenlose Fragebögen, mit denen man den Wunschberuf finden kann. Achtung: Meist weiß man nicht, wer sich diese Tests ausgedacht hat und ob sie wirklich sinnvoll aufgebaut sind. Aber die Ergebnisse können dabei helfen, eine Idee zu entwickeln.

Infos suchen: Wer eine Ahnung hat, in welche Richtung es gehen soll, muss auf Informationssuche gehen. Welche Berufe passen zu meinen Stärken, Vorlieben und Interessen? Gibt es Alternativen? Welche Voraussetzungen muss ich für meinen Wunschberuf mitbringen? Wichtige Fakten findet man online. Mittlerweile stellen sich Unternehmen zum Beispiel in sozialen Medien wie Facebook oder Xing vor. Infos zu möglichen Jobs, bekommt man aber auch ganz klassisch bei der Berufsberatung im BIZ vor Ort.

Viele Jugendliche machen sich bei der Suche nach dem passenden Studium oder der Ausbildung selbst am meisten Druck. Das gab knapp die Hälfte (48 Prozent) der jungen Leute an, wie eine Umfrage auf einer Bildungsmesse in Dortmund ergab. Dabei wurden 400 Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren interviewt, teilten die Veranstalter mit. 50 Prozent der Befragten haben noch ein Jahr bis zum Abitur. Jeder Vierte (25 Prozent) gab an, dass seine Eltern Einfluss auf ihn ausüben. Rund 8 Prozent fühlen sich vor allem von den Medien gedrängt, eine Entscheidung zu treffen. 15 Prozent sehen der Suche nach dem Wunschberuf dagegen gelassen entgegen.
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