Anzeige: Nospa : Im Fokus des Interesses: Ökologisches Bauen und Sanieren

Ein Nachhaltigkeitsbewusstsein durchdringt mittlerweile alle Lebensbereiche. Auch beim Thema Immobilien.

Ein Nachhaltigkeitsbewusstsein durchdringt mittlerweile alle Lebensbereiche. Auch beim Thema Immobilien.

Nospa-Immobilienexperte Jürgen Sönnichsen erklärt, worauf bei der Sanierung von bestehenden Bauten zu achten ist.

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05. Mai 2021, 14:51 Uhr

Immer lauter wird der Ruf nach einem Paradigmenwechsel, um allumfassenden Klimaschutz zu generieren. Die Bauwirtschaft nimmt sich davon nicht aus. Kooperierende Bankinstitute begleiten diesen Weg ebenfalls und bieten ihren Kunden attraktive Finanzierungsmodelle für eine fachgerechte Sanierung ihrer Traumimmobilie an. Denn Nachhaltigkeit bedeutet nicht nur die Verwendung ökologischer Baumaterialien, sondern auch Wiederverwertung und Erhaltung von Ressourcen – und schließt somit die Sanierung von Bestands-/Altbauten ein. Im Interview mit Jürgen Sönnichsen teilt der Nospa-Immobilienexperte sein Wissen hierüber.

sh:z: Herr Sönnichsen, auf was ist bei der Sanierung von Bestands- und Altbauten besonders zu achten?

Jürgen Sönnichsen: „Die Errichtung einer Immobilie benötigt sehr viel Energie, daher ist eine möglichst lange Nutzung ökologisch sinnvoll. Bei der Sanierung gilt es jedoch einige Herausforderungen zu meistern. Bauweise und Objektalter bringen unterschiedliche Parameter mit sich, deren Beachtung notwendig ist, um elementare Schäden zu vermeiden. Ältere Häuser müssen zum Beispiel „atmen“ und belüftet werden, da sonst unangenehme Folgen entstehen können. Wer sich für ein altes Haus entscheidet, muss höhere Betriebskosten einplanen. Das sollte aber keineswegs vor der Entscheidung, eine ältere Immobilie zu erwerben, abschrecken. Denn Charme und geokulturelle Bedeutung wiegen für Liebhaber mehr als pure Wirtschaftlichkeit. Moderne Technik und Designelemente lassen sich wunderbar mit einem klassischen Grundelement verbinden.

Ein vorliegender Energieausweis ist ein guter Indikator für die aktuelle Energieeffizienz einer Bestandsimmobilie. Beratung und Ideen durch Fachbetriebe sind für viele unserer Kunden Basis gewesen, um ihre alten Wohnhäuser in einen zeitgemäßen Zustand zu versetzen. Insbesondere bei der nachträglichen Dämmung einer Bestandsimmobilie können viele Fehler gemacht werden. Mittlerweile gibt es jedoch auch eine Vielzahl natürlicher Baustoffe, die zum Einsatz kommen. Ebenso kann man durch ein vernünftiges Heizungskonzept, zum Beispiel mit Solarunterstützung, einiges für die Ökobilanz eines alten Gebäudes machen. Hierbei helfen Energieberater und Fachfirmen aus der Region, welche wir gern an unsere Kunden vermitteln.

Nospa-Immobilienexperte Jürgen Sönnichsen
Nospa

Nospa-Immobilienexperte Jürgen Sönnichsen

 

Stichwort Wertermittlung und Immobilien als Wertanlage: Welche Auswirkung hat das Maß an Nachhaltigkeit eines Bauobjektes erfahrungsgemäß auf dessen Wert?

Für einen potenziellen Mieter ist die Warmmiete ausschlaggebend. Das bedeutet: Je geringer die Nebenkosten einer Wohnimmobilie sind, desto interessanter kann die Rendite für einen Kapitalanleger sein. Auch für einen Selbstnutzer sind die Nebenkosten von Interesse. Für beide gilt die Aussage: „Höhere Kosten bei der Anschaffung aufgrund einer hohen Bauqualität senken die Kosten während der Nutzung.“

Seit dem 1. Januar dieses Jahres haben wir alle gemerkt, dass aufgrund der neuen Co2-Steuer Energie teurer wurde. Heizöl z. B. wurde pro Liter um 7,9 Cent teurer, bis 2025 werden es ca. 17,3 Cent/Liter sein. Allein dadurch wird der Fokus von Käufern und Investoren immer stärker in Richtung Immobilien mit guter Ökobilanz gehen, für Letztere auch, um in der Zukunft weiterhin gute Mieteinnahmen erzielen zu können. Für die Bankbewertung zählt das Gleiche: Eine nachhaltige und energiesparende Bau- und Sanierungsweise wird im Rahmen der Wertermittlung besser eingeschätzt. Der Grund hierfür sind der höhere Gebäudestandard und die bessere Wiederverkaufbarkeit. Es gilt aber zu differenzieren: Oft werden wertsteigernde und werterhaltende Maßnahmen verwechselt. Der Ersatz für eine 25 Jahre alte Gasheizung rechtfertigt keine Verkaufspreissteigerung. Die Investition in regenerative Energien ggf. kombiniert mit weiteren Maßnahmen spiegelt sich hingegen durchaus in einem höheren Verkaufserlös wider.

Nachhaltiges Sanieren sowie Bauen hat nicht unbedingt den Ruf, besonders preisgünstig zu sein. Können sich Hausbesitzer, Bauherren, Investoren und Käufer hier über Förderungen freuen?

Wie beim energiesparenden Bauen liegen die Kosten für eine nachhaltige Sanierung oberhalb derer einer konventionellen. Langfristig gleichen sich die Preiszuschläge jedoch über die Energieersparnis aus. Durch die staatseigenen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) werden energetische Maßnahmen bei Neubauten und Modernisisierungen durch zinsgünstige Kredite oder auch Investitionszuschüsse gefördert. Welche Förderprogramme und Zuschüsse aus öffentlicher Hand in die Finanzierung eingebunden werden können, ermitteln persönliche Berater im Kundengespräch. Es gilt aber: Invest zu Beginn ist für Privatnutzer sowie Kapitalanleger eine effiziente Herangehensweise, wenn man sich für eine alte Bestandsimmobilie entscheidet.

Danke schön für das Interview.

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Im zweiten Teil dieses Artikels geht es um die Finanzierung von Immobilien. Hierzu hat Autorin Silke Kurtz mit Heiko Ewert, Vertriebsleiter Baufinanzierung bei der Nord-Ostsee-Sparkasse, gesprochen.

„Jedes Bauvorhaben ist so individuell wie unsere Kunden!“

Potenzielle Käufer von sanierungsbedürftigen Bestandimmobilien, welche häufig von geokultureller Bedeutung sind, zögern mitunter, da die Instandsetzung eine nicht unerhebliche monetäre Belastung sein kann. Sie sehen das Immobilienalter als potenzielles Hindernis. Heiko Ewert, Vertriebsleiter der Baufinanzierung bei der Nospa, verweist auf die Vorzüge einer Bau- und Sanierungsfinanzierung über die Nospa:

Gerade nachhaltiges Bauen und Sanieren wird durch öffentliche Gelder stark subventioniert. Heiko Ewert, Vertriebsleiter der Baufinanzierung bei der Nospa
Heiko Ewert berät in seiner Funktion als Vertriebsleiter Baufinanzierung. 
Silke Kurtz

Heiko Ewert berät in seiner Funktion als Vertriebsleiter Baufinanzierung.

„Immer mehr Kunden wünschen eine ökologische, nachhaltige und gesundheitsorientierte Sanierung oder Neubau. Da es hier komplexe Förderprogramme gibt, prüfen wir als persönlicher Berater, welche Angebote sich für das Vorhaben abbilden lassen und reichen die benötigten Anträge bei den zuständigen Stellen ein. Von Beginn an ist es daher notwendig, Antragsfristen einzuhalten und rechtzeitig in die Projektvorstellungen der Kunden eingebunden zu werden. Die Programmbedingungen sind sehr unterschiedlich und werden von uns kundenspezifisch ausgearbeitet. Faktoren wie Eigenleistungen sowie ein ausreichendes und nachhaltiges Haushaltseinkommen beeinflussen eine solide Immobilienfinanzierung ebenso wie öffentliche Zuschüsse, beispielsweise über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Dabei liegt der Fokus immer auf dem Kundenvorhaben. Dessen persönliche Wünsche und Ziele sind steuernde Komponenten für die individuelle Finanzierung.

Pauschalmodelle gibt es bei der Nord-Ostsee Sparkasse nicht. So einmalig wie unsere Kundschaft sind auch unsere Angebote. Wir stehen für bedarfsorientierte Lösungen, die sich an den Zielen und Wünschen des Kunden ausrichten und zu seiner jeweiligen Situation passen. Heiko Ewert, Vertriebsleiter der Baufinanzierung bei der Nospa
 

Nachhaltige Bauvorhaben, auch im größeren Stil, können ebenfalls durch die Investitionsbank Schleswig-Holstein unterstützt werden. Auch hier lohnt sich eine Abfrage, um die maximale Förderung in Anspruch zu nehmen“, legt Ewert den Kunden nahe.

Dieser Artikel ist nur einer von vielen, der am Freitag, den 7. Mai, in der Sonderbeilage „Unser Handwerk“ erscheint. Auf insgesamt 40 Seiten widmet sich das Magazin dem Handwerk im Raum Flensburg, Schleswig, Kappeln und Eckernförde. Das Themenheft wird von der Nord-Ostsee Sparkasse unterstützt. Ein Teil der Texte wird für alle sh:z-Leser unter shz.de/unser-handwerk veröffentlicht.
 
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