"Forschung schafft Vielfalt" : Universität stellte ihre Forschungsbereiche vor

 Ursula Kneer.  Foto: gat
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Ursula Kneer. Foto: gat

Unter dem Motto "Forschung schafft Vielfalt" lud die Uni Flensburg zu einem Informationstag auf den Campus ein.

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18. Januar 2011, 12:07 Uhr

Flensburg | In verschiedenen Vorträgen informierten die Doktoranden über ihre Fachgebiete und stellten sich den Fragen des Publikums. In ihrer Eröffnungsrede betonte Uni-Präsidentin Waltraud Wende, dass ihre Universität "eine dialogstarke Einrichtung" ist. Jessica Grimm und Ursula Kneer, Initiatoren des Informationstages, über die Veranstaltung: "Wir möchten deutlich machen, in welchen Bereichen geforscht wird." Aus dem Wissenschaftsministerium in Kiel war Ute Janus angereist. Sie sagte: "Ich bin mir sicher, dass dieses nur ein erster Schritt ist." Außerdem ist Kneer die Gleichstellung wichtig. Es bekämen immer noch deutlich weniger Frauen den Doktorgrad als Männer. Eine Studie zeige, dass weibliche Anwärter die Perfektion in ihren Arbeiten anstreben, während ihre männlichen Mitbewerber sich mit den sprichwörtlichen "75 Prozent" zufrieden geben würden. Den ganzen Tag über wurden Vorträge zu allen an der Uni unterrichteten Bereichen gegeben. So referierte Jutta Bischoff vom Heilpädagogischen Institut über "Chancen und Herausforderungen auf dem Weg zu einer inklusiven Bildungslandschaft." Dabei beleuchtete sie Vor- und Nachteile einer Beschulung von Schülern mit und ohne Behinderung und welche Herausforderungen auf die Lehrkräfte zukommen. Ursula Kneer, ehemalige Gleichstellungsbeauftragte an der Uni, wurde am Ende der Veranstaltung in den Ruhestand entlassen.

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