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Beruf & Karriere

23. Oktober 2017 | 10:01 Uhr

Landwirte : Traumjob für Realisten

vom

In der Landwirtschaft sind Fachkräfte begehrt und es gibt es sehr gute Fortbildungsmöglichkeiten.

shz.de von
erstellt am 25.Aug.2012 | 10:18 Uhr

Die Ausbildung zum Landwirt ist keineswegs nur etwas für junge Leute, die den elterlichen Betrieb übernehmen wollen. Die stark wachsenden Betriebe des Agrarbereichs brauchen engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - Fachkräfte werden gesucht!", sagt Claus Heller, Präsident der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein. "Die Tätigkeit als Landwirt oder Landwirtin ist interessant, anspruchsvoll und erfüllend. Tiere, Pflanzen und moderne Technik erfordern vielseitige Kompetenz. Die Erzeugung von Nahrungsmitteln, wie Getreide, Milch, Fleisch oder die Erzeugung regenerativer Energie, wird künftig noch mehr an Bedeutung für unsere hochwertige, nachhaltige Versorgung gewinnen." Für Landwirte gibt es sehr gute Fortbildungsmöglichkeiten - wie den Besuch weiterführender Fachschulen, die Meisterprüfung oder ein Studium.
Bauer werden? "Ja!", sagt Landwirtschaftsstudent Henry von Bülow aus Altbokhorst im Kreis Plön. "Du kannst am Abend sehen, was du geschafft hast. Du erlebst täglich neue Herausforderungen, musst Manager, Wirtschafter, Landschaftspfleger, Computerspezialist, Fachmann oder -frau für rechtliche Anforderungen bis hin zum EU-Recht gleichermaßen sein und dich dieser Vielfalt stellen. Auch wenn sich das Bild im Traumberuf Landwirt gewandelt hat und eher etwas für Realisten ist, ein wenig ist doch von einstiger bäuerlicher Romantik geblieben - und wenn es das Treckerfahren oder der Blick über einen Acker voller reifen Korns ist."
Die Chancen sind groß, ist sich von Bülow sicher. "Auch ohne eigenen Hof und auch ohne Studium und dafür mit einer Ausbildung in der Landwirtschaft", meint der Landwirtschaftsstudent. Viele seiner Studienfreunde haben sich auch ohne die Möglichkeit einer Hofnachfolge für die Landwirtschaft entschieden. Ob auf dem regionalen Arbeitsmarkt oder weltweit, gute Fachkräfte in der Landwirtschaft dürften mit ihrer Entscheidung eine gute Wahl getroffen haben.

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