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Weniger Pausen, mehr Zeitdruck : Studie: Beschleunigung im Arbeitsleben belastet Berufstätige

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Mehr Stress, gestiegene Anforderungen, längere Arbeitszeiten: So könnte man die Entwicklungen in der Arbeitswelt der vergangenen Jahre beschreiben. Dies wirkt sich vor allem negativ auf die Zufriedenheit der Arbeitnehmer aus.

Die Arbeitswelt hat sich gewandelt - Arbeitnehmer müssen immer mehr Aufgaben in weniger Zeit erledigen. Dadurch sinken Engagement und Zufriedenheit. Das sind die Ergebnisse eines Forschungsprojektes von Arbeitspsychologen der Universität Wien.

Über den höheren Zeitdruck und die stärkere Verdichtung der Arbeit klagen vor allem ältere Menschen. Einerseits versuchen Betroffene, die gestiegenen Anforderungen aktiv zu bewältigen, indem sie Pausen reduzieren sowie schneller und länger arbeiten. Andererseits nehmen manche Qualitätsabstriche in Kauf und täuschen sogar Erfolge vor.

Um Angestellte zu entlasten, sollten Unternehmen mehr Struktur und Sicherheit schaffen, raten die Wissenschaftler. Das habe deutlich mehr entlastende Wirkung als das Stärken individueller Fähigkeiten von Mitarbeitern etwa im Zeit- oder Selbstmanagement. Die Wissenschaftler haben mit Unterstützung des Wissenschaftsfonds FWF mehr als 2000 Beschäftigte im Dienstleistungsbereich mehrfach befragt.

Ergebnisse des Forschungsprojekts

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erstellt am 01.Jun.2017 | 04:57 Uhr

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