Veranstaltungsreihe : Studenten kommen mit Autoren ins Gespräch

Entwickelten die Reihe: (v.l.) Prof. Dr. Karl Heinrich Pohl, Dr. Rainer Hering, Prof. Dr. Uwe Danker, Christian von Ditfurth und Prof. Dr. Robert Bohn. Foto: Lehmann
Entwickelten die Reihe: (v.l.) Prof. Dr. Karl Heinrich Pohl, Dr. Rainer Hering, Prof. Dr. Uwe Danker, Christian von Ditfurth und Prof. Dr. Robert Bohn. Foto: Lehmann

Angehende Historiker diskutieren mit Autoren aus dem Ausland über Geschichtsbilder in Romanen.

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19. November 2007, 07:36 Uhr

Mit Autoren historischer Romane über ihr Geschichtsbild zu diskutieren ist für angehende Historiker eine interessante Erfahrung. Das Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte und das Landesarchiv Schleswig veranstalten im Wintersemester 2007/08 eine kombinierte Veranstaltungsreihe zum Thema: "(Zeit-)Geschichte im Roman - Folie oder Vermittlung". An vier Abenden kommt jeweils ein schleswig-holsteinischer Autor zu Wort, in dessen Werk Geschichte eine zentrale Rolle spielt. Für Studenten stellt sich die Frage, welches Geschichtsbild durch diese Art der Geschichtsvermittlung in den Köpfen der Leser entsteht. "Durch Emotionen, die zwangsläufig durch einen Romantext hervorgerufen werden, kann es zu einem anderen Bild der Geschehnisse kommen", sagt der Mitveranstalter Dr. Sebastian Lehmann.
Ein Roman habe eine viel größere Reichweite als ein Fachbuch. Das berge Chancen, aber auch Gefahren. Diesem Bereich wollen Studenten der Uni Flensburg auf den Grund gehen. So gibt es die Chance für alle Interessierten vor und nach den Lesungen mit den Autoren ins Gespräch zu kommen. Und so über die Frage der Funktion und Bedeutung von Geschichte in ihrer literarischen Form zu diskutieren. Bereits vergangenen Dienstag las und diskutierte Christian von Ditfurth. "Schon die erste Veranstaltung lockte reichlich Studenten in das Landesarchiv", sagt Lehmann. "Genau das erhoffen wir uns auch in den kommenden Wochen", sagt er.

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