Arbeit besser organisieren : Stress lass nach – So gelingt das Erstellen einer To-do-Liste

<p>Ob digital oder analog - To-do-Listen müssen sich den Anforderungen der Nutzer beugen.</p>
Foto:

Ob digital oder analog - To-do-Listen müssen sich den Anforderungen der Nutzer beugen.

Das schöne Gefühl, wenn am Feierabend überall ein Häkchen steht: Viele Arbeitnehmer nutzen im Job To-do-Listen. Damit die Liste eine echte Hilfe ist, sollten Berufstätige aber auf ein paar Sachen achten.

shz.de von
20. Dezember 2017, 04:12 Uhr

Die To-do-Liste ist aus vielen Büros und von zahlreichen Schreibtischen kaum wegzudenken. Eine Liste verringert die Komplexität. Das sorgt dafür, dass eine Liste auch im größten Chaos übersichtlich und damit leicht zu nutzen bleibt. „Eine To-do-Liste hat im Prinzip zwei Funktionen“, sagt Karrierecoach Bernd Slaghuis. Sie organisiert den Arbeitsalltag, und sie vermittelt ein Gefühl von Ich habe etwas geschafft und kann es abhaken. Doch wie sollte eine gute To-do-Liste aussehen? Und warum funktioniert die Abhakerei überhaupt so gut?

  • Tipp 1: Zwei To-do-Listen statt einer anlegen

In der Regel macht es Sinn, zwei Listen zu führen: eine mit den täglichen Aufgaben und eine weitere Übersicht mit den To-dos der Woche.

  • Tipp 2: Realistisch bleiben

Damit es sich mit einer To-do-Liste gut arbeiten lässt, sollte die Liste realistisch abzuarbeiten sein. Das heißt: Nicht zu viel drauf schreiben und vor allem Störungen und Pausen einplanen. Eine To-do-Liste sollte für maximal 70 bis 80 Prozent des Zeitkontingents angelegt sein. Es macht keinen Sinn, mehr Sachen draufzuschreiben, als man schaffen kann. Und: Zwei bis drei Punkte in den nächsten Tag übernehmen ist okay. Die kann man gleich ganz oben auf die Liste setzen.

Alle Aufgaben auf einem Blatt: To-do-Listen helfen Berufstätigen dabei, im stressigen Arbeitsalltag den Überblick zu behalten. /Westend61/dpa-tmn
Foto: Uwe Umstätter
Alle Aufgaben auf einem Blatt: To-do-Listen helfen Berufstätigen dabei, im stressigen Arbeitsalltag den Überblick zu behalten. /Westend61/dpa-tmn
 
  • Tipp 3: Die Liste nach Prioritäten und Fälligkeitsdatum sortieren.

Aufgaben sollten stets nach Wichtigkeit sortiert werden. Deadlines und andere Termine geben dafür einen ersten guten Anhaltspunkt.

  • Tipp 4: Stichpunkte genügen

Eine To-do-Liste sollte niemals zu detailliert ausfallen, sondern nur Stichpunkte enthalten. So bleibt sie übersichtlich und man verschwendet nicht zu viel Zeit.

  • Tipp 5: Abends schon die Vorbereitungen für den nächsten Tag treffen

Im Idealfall setzt man sich schon am Vorabend hin und schreibt die Liste für den kommenden Tag: So kann man morgens gleich durchstarten und muss sich nicht erst sortieren.

  • Tipp 6: Eine Not-to-do-List erstellen

Viele kennen den Begriff im humorvollen Kontext von Marc-Uwe Klings „Känguru“, aber Not-to-do-Listen können tatsächlich nützlich sein, indem man sie nämlich dazu nutzt, um sich Zeitfresser abzugewöhnen - zum Beispiel Webseiten-Surferei während der Arbeit. Das könnte man sich auf einen Zettel schreiben und diesen dort platzieren, wo man regelmäßig hinsieht. Und wer sich die Zeitfresser abgewöhnt, wird vielleicht auch schneller mit seiner To-do-Liste fertig.

<p>Keine gute Lösung: Die To-dos auf die Hand kritzeln.</p>
Foto: bohed, Pixabay

Keine gute Lösung: Die To-dos auf die Hand kritzeln.

 
zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert