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Seiteneinsteiger: Finger weg von bereits ausgeschriebenen Stellen

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München (dpa/tmn) - Sind Stellen erst einmal ausgeschrieben, orientieren sich Personalentscheider meist am Anforderungsprofil. Jobsuchende, aus einem anderen Fachgebiet, haben da nur geringe Chancen. Für sie ist es am wichtigsten, viele Kontakte zu haben.

München (dpa/tmn) - Sind Stellen erst einmal ausgeschrieben, orientieren sich Personalentscheider meist am Anforderungsprofil. Jobsuchende, aus einem anderen Fachgebiet, haben da nur geringe Chancen. Für sie ist es am wichtigsten, viele Kontakte zu haben.

Quereinsteiger sollten bei der Jobsuche öffentliche Stellenangebote meiden. Sie bemühen sich besser um persönliche Kontakte in die Branche. Interessierte müssten von freien Stellen Wind bekommen, bevor diese ausgeschrieben sind, erklärt die Karriereberaterin Madeleine Leitner aus München. «Wenn sie wissen, sie sind nicht Idealkandidat, können sie das klassische Bewerbungsprozedere praktisch vergessen.» Personaler würden Bewerbungen von Seiteneinsteigern oft erst gar nicht lesen.

Quereinsteiger konzentrieren sich besser auf den verdeckten Stellenmarkt, rät Leitner. Viele Jobs vergeben Chefs an ihnen bekannte oder empfohlene Personen. In diesen Kreis gilt es zu kommen. «Das Schlimmste, was man machen kann, ist zu Hause zu sitzen.» Stattdessen sollten Quereinsteiger versuchen, auf Weiterbildungen und Insiderveranstaltungen Kontakte zu knüpfen. Wichtig dabei: «Den Leuten eher locker auf Augenhöhe und nicht als Bittsteller begegnen.» Auch Bekannte und frühere Kollegen könnten helfen, von freien Stellen vor deren Ausschreibung zu erfahren.

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erstellt am 14.Aug.2013 | 03:33 Uhr

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