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Stellen-Special : Schule – und was kommt danach?

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Schon frühzeitig konkrete Pläne für die Zeit „danach“ zu schmieden, gibt ein gutes Gefühl für den Endspurt der Schullaufbahn.

Für viele Schüler in Schleswig-Holstein hat das letzte Schuljahr begonnen. Einige haben bereits konkrete Pläne für ihre Zukunft, andere sind sich bezüglich ihres beruflichen Werdegangs noch nicht sicher. Welche Möglichkeiten habe ich überhaupt? Ausbildung oder doch lieber ein Studium? Und was möchte ich später eigentlich machen?  Keine einfache Situation, dann eine Entscheidung zu treffen.

Stärken und Schwächen

Wer sich noch unschlüssig ist, sollte sich erst einmal selbst fragen: Was will ich? Was kann ich? Woran habe ich Spaß? Was ist mir wichtig? Fällt mir lernen leicht oder bin ich eher der praktische Typ? Hier solltest du dir deine  persönlichen Interessen sowie Stärken bewusst machen und dir über deine künftige Lebensplanung klar werden. Eine Liste, auf der man Vorlieben und Abneigungen festhält, bietet erste Orientierungshilfe. Wichtig ist, an dieser Stelle wirklich ehrlich zu sich selbst zu sein. Denn wer gern handwerklich arbeitet, wird auf die Dauer in einem Büro wohl nicht so glücklich.

Freunde und  Familie fragen

Zudem solltest du Freunde, Eltern und Großeltern fragen, wie sie dich einschätzen und wo sie deine Stärken und Schwächen sehen. Oft haben sie ebenfalls schon eine Vorstellung davon, welcher Beruf zu dir passen könnte.

Aber auch Beratungen durch qualifiziertes Personal können helfen. Die Mitarbeiter im Berufsinformationszentrum (BIZ) der lokalen Agentur für Arbeit beispielsweise können Auskunft über die Themen Ausbildung und Studium geben und sie kennen die einzelnen Berufsbilder und  jeweiligen Anforderungen.

Hilfe im World Wide Web

In der heutigen Zeit ist das Internet eine gute Quelle, sich umfassend zu informieren. So findest du im World Wide Web eine Vielzahl an Online-Tests, die bei der Entscheidungsfindung hilfreich sein können. Auf der von der Bundesagentur für Arbeit betriebenen Seite planet-beruf.de zum Beispiel  werden durch Fragen und kleine Aufgaben deine Stärken und Fähigkeiten herausgefiltert. Im Anschluss erhältst du eine Auswertung mit entsprechenden Berufsvorschlägen.

Umfassend  informieren

Obwohl berufliche Umorientierung im Laufe eines Arbeitslebens heutzutage nichts Ungewöhnliches ist, solltest du dich dennoch in Richtung eines Berufsfeldes orientieren. Kriterien wie Berufsaussichten, Trends und Verdienstmöglichkeiten spielen dabei berechtigterweise eine Rolle. Hast du eine Idee, wo es beruflich hingehen soll, heißt es: Infos einholen. Welche Voraussetzungen muss ich für den Wunschjob erfüllen? Was erwartet mich während der Ausbildung und wie lange dauert sie?  Auch hierfür lohnt sich ein Blick ins Internet. Viele Unternehmen stellen sich auf der eigenen Homepage oder in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Xing vor. Auf den Seiten der Handwerkskammern und anderen offiziellen Verbänden findest du oft detaillierte Beschreibungen mit Anforderungen der einzelnen Berufe. Aber auch im BIZ gibt es Antworten.

Alle Voraussetzungen erfüllt?

Wer auf diesem Wege schließlich seinen Traumjob gefunden hat, sollte überprüfen, ob er alle Anforderungen für eine Ausbildung erfüllt. Denn wenn für die Ausbildung zum Beispiel das Abitur Voraussetzung ist, liegt die Überlegung nahe, weiterhin die Schulbank zu drücken. Häufig verlangen Unternehmen auch Nachweise über praktische Erfahrungen in dem Beruf. In diesem Fall kann es hilfreich sein, bereits Erfahrungen bei einem Praktikum gesammelt zu haben. Dadurch hat man außerdem bereits einen Einblick in den Beruf erhalten und weiß zumindest ungefähr, was später auf einen zukommt.

Und was ist, wenn ...?

So schwer die Suche nach dem Traumjob auch sein mag, so sollte man sich nicht allzu sehr auf einen Beruf versteifen. Denn wenn die Nachfrage in dem gewählten Beruf sehr groß ist, sind die begehrten Ausbildungsplätze schnell vergeben. Deshalb sollte man immer auch fragen: Gibt es ähnliche Berufe? Oder kann man sich als Alternative etwas ganz anderes vorstellen? Es ist immer ratsam, sich alle Möglichkeiten offen zu lassen.

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erstellt am 07.Okt.2014 | 09:23 Uhr

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