Im Dialog : Rechtzeitig Hilfe holen

Damit die Ängst nicht größer werden, sollten Auszubildende immer um Hilfe und Rat bitten.
Damit die Ängst nicht größer werden, sollten Auszubildende immer um Hilfe und Rat bitten.

Bei Schwächen sollten Azubis um Unterstützung bitten

shz.de von
21. September 2013, 05:00 Uhr

Viele junge Auszubildende kommen insgesamt gut klar, haben aber Schwächen in einzelnen Bereichen. Manchmal sind es gerade die ersten Noten in der Berufsschule, die den Jugendlichen Angst machen. „Dann kann man zum Beispiel den Ausbilder um Hilfe bitten und sich etwas erklären lassen, das man nicht verstanden hat“, sagt Nico Schönefeldt, Ausbildungsexperte beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK). „Zum Teil ist auch die Selbstwahrnehmung falsch, und man macht sich unnötig Sorgen. Unter Umständen gibt es gar keine fachlichen Mängel, aber man braucht Hilfe beim Zeitmanagement oder bei der Arbeitsorganisation.“ Dann scheint es schnell so, als ließen sich die Probleme nicht bewältigen. „Da prasseln ja auch viele Anforderungen auf die Azubis ein.“

Sind die Schwächen größer, können sogenannte Ausbildungsbegleitende Hilfen eine Lösung sein. Diese Maßnahmen werden von der Bundesagentur für Arbeit gefördert. Sie sollen Auszubildenden helfen, Defizite auszugleichen, egal ob in der Praxis oder im Schulstoff. Eine andere Hilfestellung bietet VerA, ein Projekt zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen. Dabei helfen sogenannte Senior Experten den Azubis, also erfahrene, ältere Ehrenamtliche, die sich mit dem jeweiligen Beruf auskennen.

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