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Psychische Probleme von Mitarbeitern rechtzeitig ansprechen

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Aachen (dpa/tmn) - Ständige Gereiztheit, Wutausbrüche oder plötzlicher Rückzug von den Kollegen: Drohen Mitarbeiter psychisch zu erkranken - und etwa ein Burnout zu bekommen - gibt es dafür häufig Anzeichen. Doch viele Chefs ignorieren erste Warnzeichen.

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erstellt am 28.Mai.2013 | 11:33 Uhr

Aachen (dpa/tmn) - Ständige Gereiztheit, Wutausbrüche oder plötzlicher Rückzug von den Kollegen: Drohen Mitarbeiter psychisch zu erkranken - und etwa ein Burnout zu bekommen - gibt es dafür häufig Anzeichen. Doch viele Chefs ignorieren erste Warnzeichen.

Viele Arbeitgeber hätten Hemmungen, ein persönliches Problem zur Sprache zu bringen. In der Folge griffen viele Vorgesetzte erst ein, wenn der Mitarbeiter im schlimmsten Fall arbeitsunfähig ist, sagt Prof. Thomas Kraus von der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin (DGAUM).

Besser sei es, wenn Führungskräfte gleich tätig werden. Prof. Kraus rät dazu, bei den ersten Anzeichen das Gespräch mit dem Mitarbeiter zu suchen. Denn in einem frühen Stadium seien viele Probleme noch in den Griff zu bekommen. Suchen Chefs das Gespräch mit dem Mitarbeiter, sollten sie darauf achten, dass sie ihm keine Vorwürfe machen. Stattdessen sei es wichtig, Verständnis zu signalisieren und Hilfe anzubieten.

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