Ipsos-Ranking 2021 : Priester, Banker, Politiker: Welche Berufe das geringste Vertrauen erhalten

Author: imago images/Panthermedia
Welchen Berufsgruppen vertraut man? Krawattenträger arbeiten nicht unbedingt in Berufen, denen großes Vertrauen entgegengebracht wird.

Wem vertrauen Sie am ehesten: Ärztinnen, Lehrern oder Richtern? Wo auf der Glaubwürdigkeitsskala die einzelnen Berufsgruppen stehen.

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22. Januar 2022, 11:35 Uhr

Welche Berufsgruppen gelten als vertrauenswürdig? Eine internationale Befragung ergibt ein klares Bild: Wer wissenschaftsbasiert arbeitet, dem glaubt man eher als Vielrednern.

Laut dem Ipsos Global Trustworthiness Monitor 2021 sind Ärzte am vertrauenswürdigsten. 64 Prozent von rund 20.000 Studienteilnehmern aus 28 Ländern sahen sich die Liste der Berufe an und stuften Mediziner als vertrauenswürdig ein. Nur 10 Prozent von ihnen sprachen Ärzten und Ärztinnen ihr Vertrauen ab. Die Ipsos-Forscher berichten von einem Vertrauenszuwachs für Ärzte im Zuge der Corona-Pandemie.

Lehrerinnen und Wissenschaftler noch vor „Normalos”

Ähnlich groß ist das Ansehen von Wissenschaftlern (61 Prozent/10 Prozent Misstrauen), gefolgt von Lehrern (55/11) und Militärangehörigen (42/19).

Als Kontrollgruppe fungieren die „gewöhnlichen Männer und Frauen”, denen die Befragten 38 Prozent Vertrauen beimessen sowie 11 Prozent Misstrauen.

Im Ipsos Ranking Trustworthiness Ranking der Berufe 2021 gibt es eine klare Tendenz, wer als vertrauenswürdig gilt und wer nicht.
Statista Infografik

Im Ipsos Ranking Trustworthiness Ranking der Berufe 2021 gibt es eine klare Tendenz, wer als vertrauenswürdig gilt und wer nicht.

Schlechter als sie werden bewertet: Polizisten (37 Prozent Vertrauen/28 Prozent Misstrauen), Richter (34/28), Anwälte (29/28), Nachrichtenmoderatoren (27/30), Meinungsforscher (25/22) und Priester (25/36).

Am wenigsten vertraut wird diesen Berufen

Auf weniger als ein Viertel der Nennungen bei der Frage nach der Vertrauenswürdigkeit kamen Beamte (24 Prozent vertrauenswürdig/30 Prozent misstrauend), Journalisten und Banker (beide 23/34), Geschäftsführer (23/28), Werbetreibende (15/37), Regierungsminister (14/54) und schließlich Politiker allgemein (10/63).

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