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Umgang mit Gewalt : Pflegekräfte sollten Aggressionen nicht persönlich nehmen

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Pflegekräfte haben es nicht immer leicht: Ihre Patienten schimpfen gelegentlich oder werden sogar aggressiv. Persönlich nehmen sollten die Betreuer das nicht. Denn der Grund für die Eskalation ist meistens ein anderer.

shz.de von
erstellt am 25.Okt.2017 | 04:08 Uhr

Pflegekräfte in Heimen oder Krankenhäusern haben es bisweilen mit aggressiven Patienten zu tun. Wichtig ist in solchen Situationen vor allem, verbale oder körperliche Angriffe nicht auf sich als Person zu beziehen, rät die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW).

Grund für derartige Eskalationen ist meistens nicht die Pflegekraft, sondern die Situation. Um die Lage zu entschärfen, sollten Betroffene sie daher in Ruhe analysieren, nach möglichen Ursachen für die Aggression suchen und dann entsprechend handeln. Wichtig ist dabei, nichts erzwingen zu wollen - auch nicht unter Zeitdruck. Stattdessen kann es je nach Situation auch mal sinnvoll sein, zum Beispiel auf das Waschen zu verzichten, so die Experten.

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