Serie : "Osteuropa kann von der EU lernen"

Alexey Mosko
Alexey Mosko

Studenten aus aller Welt kommen wegen des Uni-Studiengangs "European Studies" nach Flensburg.

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23. Juni 2009, 10:39 Uhr

Flensburg | 76 Studenten aus aller Welt sind in diesem Semester in Flensburg, um an der Uni "European Studies" zu studieren: junge Frauen und Männer aus ganz Europa, aus Asien und Südamerika. Einige von ihnen stellt das Tageblatt ab heute in einer neuen Serie auf der Campus-Seite vor.

Heute: Alexey Mosko (23) aus Sewerodwinsk in Nordwestrussland.

Wie ist Ihr akademischer Hintergrund?

Bevor ich nach Deutschland kam, habe ich fünf Jahre an einer staatlichen Universität in Moskau Politikwissenschaften studiert. An der Universität nahm ich Deutsch als Fremdsprache und hoffe, durch den Aufenthalt hier in Flensburg mein Deutsch zu verbessern.

Was sollte man über Ihr Heimatland wissen?

Das Besondere an Russland sind die Menschen: Begabte und kluge Menschen, die immer einen guten Weg durch alle Schwierigkeiten und Unbequemlichkeiten finden. Obwohl sie schlimme Zeiten erlebt haben, sind sie sehr nett, gastfreundlich und hilfsbereit. Für mich sind sie Europäer im Sinne der Werte und des Glaubens. Natürlich gibt es Unterschiede, aber die findet man auch bei Finnen und Spaniern.

Warum studieren Sie European Studies?

Europäische Angelegenheiten interessierten mich schon immer, besonders die EU. Sie ist das erfolgreichste Projekt im Bereich regionale Integration und wir, die Menschen aus Osteuropa, können davon viel lernen.

Was zeichnet Flensburg aus?

Einzigartig ist die Lage an der Grenze zu Dänemark. Es ist der richtige Ort für ein multinationales Masterprogramm wie European Studies.

Welches ist Ihr Berufsziel?

Wahrscheinlich werde ich mich der wissenschaftlichen Karriere widmen, aber eine gute Arbeit im Bereich europäische Integration oder Grenzgebiet-Management wäre auch interessant.

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