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Berufe abseits des Mainstream : Neue Wege in den Handel

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Wer im Einzelhandel Karriere machen will, hat angesichts von über 30 Ausbildungen die Qual der Wahl. Die Branche bietet auch weniger bekannte Ausbildungsgänge.

Neben Klassikern wie Verkäufer/Verkäuferin oder Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel gibt es auch zahlreiche Berufsfelder, die zunächst einmal ungewöhnlich klingen und weniger bekannt sind. Wir stellen drei von ihnen vor und erklären die Einstiegsmöglichkeiten.
Gestalter für visuelles Marketing
Schaufenster, Warenpräsentationen, Promotionen oder Werbeprospekte - im Handel sind visuelle Gestaltungskonzepte so wichtig wie in kaum einer anderen Branche. Gestalter/innen für visuelles Marketing setzen die Waren in Szene und unterstützen damit die Absatzförderung. Sie gestalten Verkaufsräume, Dekorationen und Werbemittel, kooperieren mit dem Verkaufspersonal und planen Promotionsaktionen - zunehmend natürlich auch mit digitalen Medien.
Der Weg zum Gestalter für visuelles Marketing führt zumeist über eine dreijährige Ausbildung. Dabei lernen die Lehrlinge das gestalterische Handwerk von Grund auf: Der Umgang mit Grafik-, Layout- und Bildbearbeitungsprogrammen steht ebenso auf der Ausbildungsagenda wie die Wirkungen von Licht, Formen und Farben.
Fachkraft für Lagerlogistik
Waren annehmen, erfassen, kennzeichnen, sortieren, kommissionieren, verpacken, weitertransportieren - wer Sinn für Ordnung hat, der kann sich als Fachkraft für Lagerlogistik so richtig austoben. Fachkräfte für Lagerlogistik tragen die Verantwortung für alle Waren, die im Handel gelagert und transportiert werden. Bei der Vielzahl an Waren sind sie dabei auf komplexe Computersysteme angewiesen, mit denen sie den Bestand ihres Lagers, die Bestellungen und Warenausgänge elektronisch verwalten. Zur Fachkraft für Lagerlogistik führen verschiedene Wege: Die eigenständige, dreijährige Ausbildung richtet sich vor allem an Schüler mit mittlerer Reife oder Abitur. Wer zuvor eine Ausbildung zum Fachlageristen oder zur Fachlageristin erfolgreich absolviert hat, kann in einem weiteren Ausbildungsjahr ebenfalls diese Qualifikation erwerben.
Category Manager
Egal ob im Supermarkt, im Kaufhaus oder im Online-Shop - ein gut organisiertes Sortiment ist von entscheidender Bedeutung für den Absatz der Waren. Category Manager verantworten dieses Sortiment. Sie sind zuständig für eine Warengruppe (Category), die sie von der Produkt- und Lieferantenauswahl über die Preispolitik bis hin zur Anordnung im Regal steuern. Dafür müssen sie sich tief in die Materie einarbeiten: Sie führen frühzeitig Analysen durch, erkennen Trends bei den Konsumenten und passen das Sortiment entsprechend an.
Category Manager/innen arbeiten als Fachkräfte in der gehobenen Führungsebene. Wer nach dem Studium einsteigt, der beginnt zumeist als Assistant Category Manager. Viele Unternehmen bieten entsprechende Trainee-Programme für Absolventen an. Aber auch der klassische Weg über eine Ausbildung führt ans Ziel: Wer sich nach einer Lehre im Handel mehrere Jahre in ein Produktsortiment eingearbeitet hat, der hat gute Chancen, als Category Manager die Verantwortung für die Warengruppe übertragen zu bekommen.

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erstellt am 25.Aug.2012 | 10:25 Uhr

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