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Technische Berufe : MINT-Berufe: Spezialwissen gefragt

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Mädchen an die Lötkolben? Mehr Jungs ins Labor? Die Absolventen-Zahlen in den Natur- und Technikwissenschaften, den so genannten MINT-Fächern, sind in den vergangenen Jahren zwar angestiegen, doch ist der Bedarf noch bei weitem nicht gedeckt. Die Unternehmen suchen dringend Mathematiker, Ingenieure, Naturwissenschaftler und Techniker. Absolventen in diesen Fächern haben auf dem Arbeitsmarkt hervorragende Chancen.

Die Kreativität und die Schaffenskraft qualifizierter Fachkräfte sind der Schlüssel für die Lösung aktueller und zukünftiger Herausforderungen. Durch die Arbeit an solchen Innovationspotenzialen und die Dynamik der technologischen Entwicklung sind viele neue Disziplinen mit spannenden Berufsbildern entstanden: Bionik, Bioverfahrenstechnik, Mechatronik, Gentechnologie, Umwelttechnik, Digitaltechnik, Softwareengineering und viele mehr.
Vor diesem Hintergrund bildet die Sicherung der Arbeitskräftebasis einen zentralen Handlungsschwerpunkt der Bundesregierung, denn der Fachkräftemangel ist schon heute deutlich spürbar - in einzelnen Branchen und Regionen ebenso wie bei bestimmten Qualifikationen. Und nahezu alle Prognosen kommen zu dem Ergebnis, dass sich auf mittlere Sicht insbesondere auch in den technisch-naturwissenschaftlichen Berufen die Arbeitskräfteengpässe weiter verschärfen könnten.
Orientierungskurse, Beratungstermine, Informationsabende und eine ganze Menge gut gemeinter Ratschläge zur großen Frage: Was fange ich nach der Schule mit meiner Zukunft an? Die Antwort liegt irgendwo zwischen persönlichen Interessen, rationalen Überlegungen und angebotenen Möglichkeiten. Vielfältige Chancen und Perspektiven bieten die Berufe aus dem Bereich MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik).
MINT steht für Zukunftsbranchen wie beispielsweise Medizintechnik, Energieversorgung, Informationstechnik oder Biotechnologie. In diesen Wirtschaftsfeldern verbindet sich Erfindungsreichtum mit Leistungsfähigkeit. So entstehen Einstiegs- und Karrieremöglichkeiten - vor der Haustür - bundesweit und international.
Die Berufswelt ist heute eng vernetzt. Im MINT-Bereich gilt das umso mehr, weil die Grenzen zwischen den Fachbereichen fließend sind - Informatik funktioniert nicht ohne Mathematik, technische Innovationen entspringen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und so weiter. Das wiederum bedeutet, dass eine MINT-Ausbildung oftmals nicht dauerhaft auf einen bestimmten Job festlegt. Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen vielmehr, dass sich immer wieder neue Möglichkeiten oder sogar ganz neue Berufsfelder für die persönliche, fachliche und auch finanzielle Weiterentwicklung ergeben. Mit einem MINT-Beruf kann man also langfristig einen vielversprechenden Weg einschlagen.
Um dem MINT-Fachkräftemangel zu begegnen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung eine Vielzahl von Maßnahmen auf den Weg gebracht und sie mit zahlreichen öffentlichen Aktivitäten unterfüttert. Einen guten Überblick gibt die neue Broschüre des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) : Perspektive MINT, die im Internet unter www.bmbf.de/pub/perspektive_mint.pdf kostenlos heruntergeladen werden kann.

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erstellt am 25.Aug.2012 | 10:14 Uhr

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