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Mehr als jeder Dritte wechselt für den Master die Hochschule

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Hannover (dpa/tmn) - Wer sich für einen Master-Studiengang entscheidet, wechselt häufig noch einmal die Hochschule. Das zeigt eine Befragung von Master-Anfängern des HIS-Instituts für Hochschulforschung.

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erstellt am 16.Aug.2013 | 05:33 Uhr

Hannover (dpa/tmn) - Wer sich für einen Master-Studiengang entscheidet, wechselt häufig noch einmal die Hochschule. Das zeigt eine Befragung von Master-Anfängern des HIS-Instituts für Hochschulforschung.

Für ein Masterstudium wechseln viele Studenten ihren Studienort. Das geht auch einer aktuellen Umfrage hervor. Demnach haben von den Anfängern im Wintersemester 2011/2012 rund 39 Prozent vorher an einer anderen Hochschule studiert. Von den Wechslern begründete mehr als jeder Zweite (57 Prozent) seine Entscheidung damit, dass der Wunschstudiengang an der alten Hochschule nicht angeboten wird. 45 Prozent wollten noch einmal den Studienort wechseln. Jeder Elfte (9 Prozent) musste gehen, weil er die Zulassungsvoraussetzungen für den Master am alten Studienort nicht schaffte. Für die Studie wurden rund 6570 Masteranfänger befragt.

Trotz vielerorts hoher Zulassungsvoraussetzungen für den Master gab die Mehrheit (78 Prozent) an, sowohl einen Platz im Wunschmaster als auch am Wunschort bekommen zu haben. Jeder Zehnte (10 Prozent) hat zwar einen Platz im Wunschfach bekommen - studiert aber nicht am bevorzugten Studienort. Nur eine Minderheit (5 Prozent) hat keinen Platz im Wunschfach bekommen.

Das Motiv für den Masterstudiengang ist bei den meisten (89 Prozent), die Berufschancen zu verbessern. Auf Rang zwei folgt das fachliche Interesse (85 Prozent).

Gesamte Studie hier als pdf-Download

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