Bildung : Mathe und Naturwissenschaften zunehmend auch bei Frauen beliebt

Zunehmend weiblicher: Im MINT-Fach Mathe steigt die Zahl weiblicher Studierender an. Auch Informatik und Naturwissenschaften sind bei Frauen beliebt, nur Technik bleibt bislang noch eine Männerdomäne.  
Zunehmend weiblicher: Im MINT-Fach Mathe steigt die Zahl weiblicher Studierender an. Auch Informatik und Naturwissenschaften sind bei Frauen beliebt, nur Technik bleibt bislang noch eine Männerdomäne.  

Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, zusammengefasst unter dem Kürzel MINT, sind beliebte Uni-Fächer. Die vier Bereiche können sich nicht nur gegen andere Fachbereiche gut behaupten, sie kommen auch bei Frauen immer besser an.

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18. November 2013, 17:16 Uhr

Von den Hochschulabsolventen, die 2012 einen ersten Abschluss erworben haben, kommt mehr als jeder Dritte (35,2 Prozent) aus einem MINT-Fach. Das zeigt der neue MINT-Report des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil an MINT-Absolventen unter allen Absolventen damit um drei Prozent gestiegen.

Von den MINT-Absolventen sind dabei besonders viele Studierende aus den Technikfächern. Jeder fünfte Absolvent (19,5 Prozent) in 2012 schloss ein Studium in diesem Bereich ab. Jeder Siebte (15,6 Prozent) hatte Mathe, Informatik oder die Naturwissenschaften studiert.

Noch gelten die MINT-Fächer als Männerdomäne. Doch zumindest in Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften holen die Frauen auf, so eine Erkenntnis des Reports. Von den Hochschulabsolventen in diesen drei Fächern waren 2012 im Schnitt 40,4 Prozent der Erstabsolventen weiblich. Ganz anders sieht es dagegen im Technik-Studium aus. Hier lag der Frauenanteil bei den Erstabsolventen 2012 bei nur 22,1 Prozent.

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