Anzeige: Azubis gesucht : Kreativ, kontaktfreudig und kommunikativ: Medienkaufleute Digital und Print

Fenno Radtke, Auszubildender im zweiten Lehrjahr, hospitiert in der Redaktion und assistiert Redakteur Florian Kleist bei der Blattkritik und der Themenauswahl für den nächsten Tag.

Fenno Radtke, Auszubildender im zweiten Lehrjahr, hospitiert in der Redaktion und assistiert Redakteur Florian Kleist bei der Blattkritik und der Themenauswahl für den nächsten Tag.

Auszubildende des A. Beig-Verlags werben mit einem Imagefilm für ihren Beruf und raten Interessenten, sich jetzt zu bewerben.

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08. Januar 2019, 14:57 Uhr

Pinneberg | „Mir gefällt der direkte Kontakt zu den Kunden“, sagt Anna-Lena Brandes. Die 22-Jährige hat im August mit ihrer Ausbildung zur Medienkauffrau begonnen. Benedict Reichelt hat das Ziel fast erreicht. Mitte Januar endet seine Lehrzeit. Für den 27-Jährigen zählt das breite Spektrum seines zukünftigen Berufs. Die beiden jungen Leute sind Teil des zwölfköpfigen Auszubildenden-Teams des A. Beig-Verlags. Mit einem Imagefilm wollen die Nachwuchskräfte jetzt für die Ausbildung zum Medienkaufmann beziehungsweise zur Medienkauffrau Digital und Print werben. Eigenständig haben sie in Teamarbeit den dreiminütigen Beitrag erstellt.

„Wir sind noch nah dran am Thema der Ausbildungsplatzsuche“, sagt Benedict. „Wir wissen, was Jugendliche interessiert und wie sie sich informieren.“ Anna-Lena ist beim Zeitungslesen auf die Ausbildungsstelle zur Medienkauffrau Digital und Print beim A. Beig-Verlag aufmerksam geworden. Sie und ihr Vater hatten eine Anzeige im Pinneberger Tageblatt entdeckt. Während eines Praktikums konnte die damalige Schülerin ausprobieren, ob sich ihre Vorstellung und die Realität decken. Schnell war von ihrer Seite aus klar: „Das passt zu mir, das möchte ich lernen.“ Auch auf der Gegenseite war der Eindruck positiv.

„Wir sind ein junges Team. Wer Lust auf Medien hat, offen ist und gern mit Leuten spricht, der ist bei uns richtig“, sagt Personalleiterin Mahelia Schuschel. Nicht jeder muss nach dem Abitur studieren, so ihr Ratschlag. „Eine Lehre hilft auf allen Ebenen, man lernt sich selbst gut kennen“, ist sie überzeugt. Ein weiterer Pluspunkt: „Wir sind ein kleines Haus, die Jugendlichen können bei uns früh selbstständig arbeiten und Verantwortung übernehmen.“

Freyja Tonner gefällt es, dass Auszubildende im A. Beig-Verlag früh Verantwortung übernehmen dürfen.  
Anne-Lena Cordts

Freyja Tonner gefällt es, dass Auszubildende im A. Beig-Verlag früh Verantwortung übernehmen dürfen.  

 

Ein Beruf mit Zukunft

Benedict hat sich nach einem abgeschlossenen Archäologie- und Religionswissenschaften-Studium zu der Ausbildung entschieden. „Schluss mit den brotlosen Künsten“, sagte er sich. „Ganz bewusst habe ich mich nach einem Beruf mit guten Zukunftsaussichten umgesehen“, ergänzt er. Dank guter Noten wird Benedict seine Lehrzeit im Januar nach nur zweieinhalb Jahren abschließen − mit der Aussicht, übernommen zu werden. Denn der A. Beig-Verlag bildet für den eigenen Bedarf aus und sieht in der Ausbildung des Nachwuchses eine Investition in die Zukunft. Der Imagefilm soll die Gruppe der potenziellen Interessenten noch gezielter ansprechen.

Auch ältere Bewerber, die bereits einiges ausprobiert haben, sind gern gesehen. „Wir sehen uns jeden Interessenten individuell an, erworbene Fähigkeit sind oft eine Bereicherung für das gesamte Team“, so die Erfahrung von Personalleiterin Schuschel.

Für jeden Azubi  – jeweils vier pro Jahrgang – gibt es einen Ausbildungsplan. Er sieht Hospitanzen in allen Abteilungen vor. Die Lehrlinge machen Station in den Bereichen Druckerei, Vertrieb, Werbemarkt, Redaktion, Herstellung, Kundencenter und Personalwesen. Vorlieben werden, wenn es möglich ist, im weiteren Verlauf gern berücksichtigt. Hinzu kommt Blockunterricht an der Berufsschule in Kiel. Bei gemeinsamen Aktivitäten wachsen die Auszubildenden zu einer starken Gemeinschaft zusammen. In Planung ist ein Austauschprogramm zwischen den Auszubildenden der Häuser, die zur NOZ-Mediengruppe gehören. 

Medienkaufleute Digital und Print arbeiten in einem zukunftsorientierten Trendberuf mit guten Aufstiegschancen und einem ständigen Wandel.
Anne-Lena Cordts

Medienkaufleute Digital und Print arbeiten in einem zukunftsorientierten Trendberuf mit guten Aufstiegschancen und einem ständigen Wandel.

 

In seinem Perspektivgespräch mit Personalleiterin Schuschel hat Benedict sein Interessengengebiet formuliert: „Ich arbeite gern im Bereich Online-Marketing.“ Sein allgemeiner Bewerbungstipp: „Es hilft, sich nicht blind zu bewerben, sondern kurz anzurufen und nachzufragen, an wen man die Bewerbungsunterlagen schicken kann. Außerdem ist es sinnvoll, ein Praktikum zu machen.“ Und das sollte gern rechtzeitig verabredet werden. „Uns ging es darum, den Verlag durch den Imagefilm zukunftsorientiert und als kompetenten Ausbildungsbetrieb in der Region zu präsentieren“, sagt Kevin Hermeneit. Der ehemalige Auszubildende hat das Projekt „Imagefilm“ zusammen mit Benedict Reichelt und Freyja Tonner entwickelt. Ende 2017 ging es los mit der Planung. Umgesetzt wurde der Film dann in Zusammenarbeit mit dem kampagnenerfahrenen Kollegen Videoproduzenten Kevin Laske von der NOZ Digital.

Das Bewerbungsverfahren für den Ausbildungsstart 2019 zum Medienkaufmann/zur Medienkauffrau Digital und Print beim A.Beig-Verlag läuft. Interessenten können sich jetzt online bewerben: www.mhn-medien.de/ausbildungsberufe

Die Ausbildung in Stichpunkten

  • Medienkaufleute Digital und Print vermarkten Medien wie Zeitungen, Zeitschriften und Bücher. Immer mehr Wissen benötigen sie inzwischen auch über neue Medien wie CD, DVD, Online-Seiten und Handy-Content.
  • Gefragt sind Kommunikationsstärke, Organisationstalent und Flexibilität, praktisches Handeln und Engagement.
  • Ausbildungsplätze bieten Zeitungs- und Zeitschriften- sowie Buchverlage an.
  • Während der Ausbildungszeit lernen die Berufsanfänger die ganze Bandbreite von Marketing über Controlling bis hin zur Redaktion kennen.
  • Die dreijährige Ausbildung richtet sich vor allem an Abiturienten.

Auch die früheren Verlagskaufleute haben mit dem rasanten Wandel ihrer Branche eine neue Berufsbezeichnung erhalten. Sie heißen nun Medienkaufmann und Medienkauffrau Digital und Print. Damit wird verdeutlicht, dass sich die Ausbildung längst nicht mehr auf Zeitungen, Zeitschriften und Bücher beschränkt, sondern mehr und mehr auch die digitale Welt beinhaltet. Wer sich dafür entscheidet,  arbeitet in einem zukunftsträchtigen Trend-Beruf mit guten Aufstiegschancen.

Kommunikationsfreude ist eine Grundvoraussetzung für Medienkaufleute. Sie arbeiten in der Regel in der Anzeigenabteilung oder im Vertrieb, haben sehr viel mit Kunden zu tun. Während der Ausbildungszeit lernen die Berufsanfänger jedoch die ganze Bandbreite von Marketing über Controlling bis hin zur Redaktion kennen. „Wir suchen Praktiker, die sich tatkräftig engagieren und kommunikationsstark sind“, sagt Mahelia Schuschel, Personalleiterin beim Pinneberger A.  Beig-Verlag. Organisationstalent und Flexibilität sind ebenfalls wichtig. In einem Verlag ist kein Arbeitstag wie der andere, zudem sind Wechsel der Tätigkeit und des Arbeitsplatzes innerhalb des Betriebs immer möglich. Durch den Wandel der Verlage zu Medienhäuser ist eine breite Produktpalette entstanden. Medienkaufleute müssen sich mit Print-Produkten wie Bücher, Zeitungen und Zeitschriften auskennen und auch Wissen in den Bereichen der neuen Medien wie CD, DVD, Online-Sites  und Handy-Content erwerben.

In Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen sind kaufmännische und redaktionelle Tätigkeiten meist klar getrennt. In Buchverlagen sind Medienkaufleute häufig in Arbeiten des Lektorats und der Autorenwerbung eingebunden. (Mit dpa)

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