zur Navigation springen

Keinen Tag bereut, Bäcker geworden zu sein

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 14.Dez.2013 | 05:39 Uhr

Oliver Drews aus Silberstedt ist Bäcker mit Leib und Seele. „Ich habe seit Beginn meiner Lehre 2002 bei der Stadtbäckerei an keinem Tag meinen Entschluss bereut, Bäcker zu werden“, sagt er mit Nachdruck. „Ich kann wirklich nur allen jungen Menschen empfehlen, sich für diesen Beruf zu interessieren“, schiebt er gut gelaunt nach. Dabei bearbeitet er geschickt den Teig eines Butterkuchens, „damit dort keine Blasen entstehen“. Keine Probleme hat Drews, der auch noch Konditor ist, mit den frühen Arbeitszeiten. „Morgens um 4 Uhr komme ich her, dann ist mein Chef Tim Vorphal schon zwei Stunden da.“ Drews findet die Arbeitszeit ok: „Wenn ich früh anfange, dann habe ich auch früh frei und kann mich meiner Familie und der Freizeit widmen.“ Diese Arbeitszeit ermögliche mehr Flexibilität. „Ich gehe einkaufen, wenn die Läden leer sind.“ Klar, Disco-Besuche seien schon etwas schwieriger zu planen.

Der junge Familienvater ist auch mit seinem Gehalt ganz zufrieden: „Mein Beruf ermöglicht mir einen angemessenen Lebensstandard“, sagt der Bäckergeselle überzeugt. Der tarifliche Stundenlohn beträgt 12, 36 Euro. In den im Moment laufenden Tarifverhandlungen ist eine Steigerung zu erwarten. Hinzu kommen für die Nachtarbeit Zuschläge zwischen 25 bis 60 Prozent.

Drews liebt seine Produkte, seien es Brote, Brötchen oder Kuchen. Besonders jedoch eines: Nussschleifen! „Da muss ich mich beherrschen, sie nicht nur alleine für mich zu backen.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen