Advertorial : Karriere in der Pflege: Krankenschwester aus Überzeugung

<p>Dass ein liebevoller Umgang mit Patienten trotz Hochleistungsmedizin möglich ist, beweist das UKSH-Team.</p>

Dass ein liebevoller Umgang mit Patienten trotz Hochleistungsmedizin möglich ist, beweist das UKSH-Team.

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein bietet berufliche Chancen und Zukunftsperspektiven. Menschen wie Jennifer Hartz nutzen sie.

shz.de von
18. Dezember 2017, 04:12 Uhr

„Darf ich Sie noch ein Stück zudecken? Ihre Hände sind ein wenig kalt, fast so wie meine heute.“ Im Plauderton spricht Jennifer Hartz mit dem Menschen, der vor ihr im Bett liegt. Die piependen Monitore, die unzähligen Kabel und Schläuche beachtet sie nicht. Jetzt ist der Patient wichtig, nichts anderes. Eine kurze Berührung, ein freundliches Wort – das muss auch bei ihrem eng getakteten Zeitplan drin sein. „Ich bin Schwester Jenny und übernehme jetzt die nächste Schicht“, sagt sie mit sanfter Stimme, bevor sie sich mit prüfenden Blick ans Protokoll macht. 26 Jahre ist die Gesundheits- und Krankenpflegerin jung. Wer mit ihr Schritt halten will, muss sich sputen, sie verliert keine Zeit mit Trödeln.

Im Frühjahr 2016 hat sie ihr erstes Staatsexamen abgelegt. Drei Jahre lang hat sie dafür im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, gelernt. Für Jennifer Hartz ist das bereits die zweite Berufsausbildung. Gleich nach ihrem Realschulabschluss hat sie zunächst eine Ausbildung zur Arzthelferin abgeschlossen. „Für mich persönlich war es gut, dass ich bei meiner Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin schon älter war, denn es wird viel Selbstorganisation und Disziplin gefordert“, weiß die Kielerin.

Keine Angst vor Arbeitslosigkeit

Warum sie sich überhaupt für den Pflegeberuf entschieden hat? „Er bietet unglaublich viele Möglichkeiten. Ich kann mir nichts anderes für mich vorstellen“, sagt die Krankenschwester aus Überzeugung und ergänzt: „Außerdem muss man nie Angst um seinen Arbeitsplatz haben. Je spezialisierter man ist, desto besser.“ 

Überhaupt ist Jennifer Hartz jemand, der „richtig Gas geben“ will. Als erste Krankenschwester überhaupt am UKSH meldet sie sich 2013 gemeinsam mit einer Kollegin für ein zweimonatiges Auslandspraktikum im westafrikanischen Gambia an. Mit einfachsten Mitteln begleitet sie in einer Buschklinik Geburten, versorgt völlig unterernährte Kinder und hilft dort, wo Hilfe am Nötigsten ist. „Es war ein sehr einschneidendes Erlebnis für mich, das mich demütiger gemacht hat und mir viel Erfahrung gebracht hat. Man wächst ja schließlich mit seinen Aufgaben.“ Auch habe sie wirtschaften gelernt und behält den Kosten-Nutzen-Faktor gern im Blick.

Fortbildungen für den nächsten Schritt in der Karriere

Für ihr erstes Staatsexamen paukte Jennifer Hartz jede frei Minute. „Ich wollte unbedingt eine Bestnote haben und zeigen, dass ich verstanden habe, was man mir beigebracht hat.“ Ihr Examen bestand sie mit „Sehr gut“. Doch für Schwester Jenny ist das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. In den nächsten drei Jahren steht der Fachkurs für Anästhesie- und Intensivpflege in ihrem Kalender. Mit dem zweiten Staatsexamen in der Tasche darf sie sich dann Fach-Krankenschwester nennen. Danach heißt es für Jennifer Hartz erst einmal „durchatmen“.

„Ich würde gern auf der Intensivstation bleiben. Das Team hier ist toll und in keiner anderen Abteilung ist das Spektrum der Krankheitsbilder so vielfältig wie hier“, erzählt sie. Sie ist fasziniert vom schnellen Fortschritt der Technik und Medizin. Kurz hatte sie über ein Studium nachgedacht, doch „ich vermisse hier nichts und fühle mich total wohl.“ Selbst dann, wenn es mal schwierige Situationen zu meistern gilt, bleibt Jennifer Hartz ruhig. „Wir sind sehr nah an unseren Patienten, sowohl körperlich, wie auch geistig. Da muss man schon gefestigt sowie fit sein und den Beruf mit Herzblut machen.“

<p>Ohne Teamwort geht es nicht: Jennifer Hartz ist immer im Austausch mit ihren Kollegen.</p>
Julia Voigt

Ohne Teamwort geht es nicht: Jennifer Hartz ist immer im Austausch mit ihren Kollegen.

 

Durch alle Generationen hinweg und mit den verschiedensten Diagnosen kommen Menschen auf die Intensivstation: neurologische Befunde, chirurgische Eingriffe, Polytrauma. Jede Patientenakte, jeder Mensch ist anders. „Auch für die Familien ist das hier der Ausnahmezustand. Es liegt an uns, es ihnen so einfach wie nur möglich zu machen“, sagt die Krankenschwester.

Ein Beruf aus Überzeugung und Leidenschaft

Seit letztem März ist Jennifer Hartz nun auch Dozentin am Institut für Rettungs- und Notfallmedizin. „Eine Aufgabe, die mir super viel Spaß macht.“ 80 Prozent ihrer Arbeitszeit verbringt sie auf Station, 20 Prozent unterrichtet sie die UKSH-Mannschaft. Bei rund 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern keine ganz leichte Aufgabe. „Mir ist es ein persönliches Anliegen, dass wir alle in der Lage sind im Notfall, eine hohe Qualität an maximaler Versorgung aufbauen zu können“, so die Dozentin. Teamarbeit ist dabei für sie unerlässlich. „Die Maximalversorgung, die wir hier täglich leisten und das hohe Niveau, machen die Arbeit hier für mich so interessant.“

Obwohl sie „viel auf dem Zettel hat“, freut sich die 26-jährige jeden Tag auf ihren Dienst. „Man bekommt für das, was man tut, viel Anerkennung und Dankbarkeit. Das macht mich zufrieden. “ Bereut hat sie ihre Berufswahl noch nie. Vor allem aber, die Entscheidung am UKSH zu lernen war für sie „genau die richtige“. Flexible Arbeitsmodelle sind dabei nur ein Argument für die junge Krankenschwester. „Mit dieser Ausbildung als Grundlage kann man in so vielen verschiedenen medizinischen Berufszweigen arbeiten und wenn man fleißig ist, dann stehen einem alle Türen offen.“

Hintergrund

Die UKSH Akademie mit rund 650 Ausbildungsplätzen und über 3000 Fort- und Weiterbildungsteilnehmern pro Jahr ist der größte Anbieter dieser Art in ganz Schleswig-Holstein. Das Tochterunternehmen des UKSH zeichnet sich durch ein umfangreiches Programm an Ausbildungen, Fort- und Weiterbildungen und Studium aus. Das UKSH bietet vielfältige Karrierechancen – ob im OP, in der Intensivmedizin, Allgemeinpflege oder Chirurgie. Interessierte können sich über die Homepage www.pflegezeigtcharakter.de bewerben.

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