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Ausbildungsplätze : Jetzt noch alle Chancen ausschöpfen!

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Das Berufsziel ist klar? Doch auf die Bewerbungen kam noch keine positive Rückmeldung? Jetzt nur nicht nachlassen, sondern dranbleiben, denn viele Lehrstellen sind noch nicht besetzt.

Auch wenn der Lehrstellenmarkt 2013 viele Möglichkeiten bietet. Der Start in die Berufswelt gelingt nicht allen Jugendlichen sofort, einfach und problemlos. Vor allem, wenn der Schulabschluss eher mäßig ausgefallen oder der Wunschberuf sehr begehrt ist, heißt es Durchhaltevermögen zu entwickeln, neue Wege zu gehen und damit die Chancen für sich zu optimieren.
Wichtiger Rat der Arbeitsagenturen: Wer noch keine Lehrstelle gefunden hat und noch nicht in der Berufsberatung gemeldet ist, sollte sich umgehend einen Gesprächstermin bei seiner Arbeitsagentur vor Ort besorgen. Entweder gleich persönlich vorsprechen oder zur Terminvergabe die Rufnummer 01801 - 555 111 (Festnetzpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkpreis höchstens 42 ct/min) nutzen.
Viele Arbeitsagenturen bieten auch sogenannte Last-Minute-Ausbildungsplatzbörsen an oder veranstalten gemeinsam mit Unternehmen und Handwerks-Kammern große Ausbildungsmessen. Einfach bei der Arbeitsagentur danach fragen.

Chancen sehen und nutzen - wichtige Tipps

Bewerbungsunterlagen optimieren: Nur, wenn die Bewerbung wirklich überzeugt, entscheidet sich der Lehrbetrieb für diesen Jugendlichen. Daher die Unterlagen noch mal daraufhin checken, ob sie inhaltlich und formal richtig sind. Wie sich die Bewerbungsunterlagen verbessern lassen, kann man mit Übungen und Checklisten herausfinden. Dazu einfach folgendes Internetangebot anklicken: www.planetberuf.
de >> Bewerbungstraining >>

Anschreiben, Lebenslauf & Co

Lehrstellensuche ausweiten: Die Suche sollte nicht nur direkt am Heimatort erfolgen. In der heutigen Zeit ist Flexibilität gefragt. Denn in einer anderen Stadt oder Region gibt es oft noch Betriebe, die freie Lehrstellen zu vergeben haben. Welche Ausbildungsmöglichkeiten es in der Nähe gibt und wie die Chancen stehen, erfährt man über www.planet-beruf.de >> planet-beruf.de regional
Alternativen erwägen: Muss es wirklich unbedingt die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker sein? Im Wunschberuf-Bereich gibt es immer eine Reihe von Alternativen. Welche das sind, kann man in den planet-beruf.de Infomappen Ausbildung im Berufs-Informations-Zentrum nachsehen. Jede der insgesamt 28 Mappen enthält Berufe eines bestimmten Berufsfeldes im Überblick.
Unter www.planet-beruf.de >> BERUFE-Universum lässt sich checken, welche Berufe zu den ganz persönlichen Stärken und Interessen noch passen würden.
Über Zwischenlösungen nachdenken
Wer von seinem Traumberuf nicht abrücken und sich nicht neu orientieren möchte, der sollte auch über Zwischenlösungen wie Sprachaufenthalte oder ein freiwilliges soziales Jahr nachdenken. Solche Zeiten haben den Vorteil, dass man Kompetenzen, Selbstbewusstsein und Erfahrungen sammelt, die bei potenziellen Arbeitgebern gern gesehen werden. Dadurch kann sich die Chance erhöhen, die absolute Wunschausbildung im folgenden Jahr doch noch zu bekommen.
Und wenn es nicht geklappt hat mit dem Ausbildungsplatz? Es gibt noch weitere Möglichkeiten, über die man sich in der Arbeitsagentur oder im Jobcenter informieren kann:
Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB): Sie richtet sich an Jugendliche, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt, aber keinen Ausbildungsplatz erhalten haben, sich für einen Beruf entschieden haben und auf diesen vorbereiten möchten.
Sie dauert maximal zehn Monate, in Einzelfällen sind Verlängerungen auf bis zu 18 Monate möglich. Die BvB wird von der Berufsberatung vermittelt.
Die Einstiegsqualifizierung (EQ):
Sie ist ein betriebliches Langzeitpraktikum in einem Ausbildungsberuf und kann zwischen sechs und zwölf Monaten dauern. Sie richtet sich an Ausbildungssuchende unter 25 Jahren, die auch nach dem 30. September noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Sie wird mit einem Zertifikat der zuständigen Kammer bescheinigt und ermöglicht es, ggf. Qualifizierungsbausteine zu erwerben. Diese können unter bestimmten Voraussetzungen auf eine anschließende Berufsausbildung angerechnet werden.
Die Berufsberater/innen der Agenturen für Arbeit, die Industrie- und Handelskammern sowie Handwerkskammern kennen Betriebe, die eine EQ anbieten.
Das Berufsgrundbildungsjahr (BGJ):
Das können Jugendliche besuchen, die die Vollzeitschulpflicht erfüllt, aber keinen Ausbildungsplatz erhalten haben, sich bereits für ein bestimmtes Berufsfeld entschieden haben und dieses nun näher kennen
lernen möchten. Es wird an berufsbildenden Schulen angeboten. Der Jugendliche kann sich dazu selbst anmelden. Es dauert ein Schuljahr und kann auf eine Berufsausbildung angerechnet werden.
Hinweis: Das BGJ gibt es nicht in allen Bundesländern. Berufsberater/innen in der Arbeitsagentur wissen aber, welche Angebote es am Wohnort gibt.

Die JBA:
In manchen Städten gibt es sie schon. Die Jugendberufsagentur. Dort gibt es weniger Bürokratie, schnelle Entscheidungen, schnelle Vermittlung in eine Lehrstelle oder in den ersten Job. Hamburg hat schon zwei JBAs. Bis 2014 werden noch vier weitere "bezirkliche Jugendberufsagenturen" aufmachen, so das Vorhaben der Städte. Damit wirklich jeder eine konkrete Berufsperspektive hat - mit abgeschlossener Berufsausbildung oder mit erfolgreich beendetem Studium.

Weitere wichtige Informationsquellen
Aktuelle Ausbildungsplätze findet man im Internet auch jetzt unter http://jobboerse.arbeitsagentur.de Dazu Seite aufrufen und im Feld "Sie suchen" im Menü den Punkt "Ausbildung" auswählen und den Wunsch-Beruf eingeben.
Wichtige Infos zu den Themen "Ausbildungssuche" und "Berufsorientierung"
gibt es unter
www.ich-bin-gut.de oder www.planet-beruf.de
Viele jetzt wichtige Broschüren sind erhältlich unter http://www.ba-bestellservice.de/bestellservice/themen/buergerinnen-buerger/ausbildung

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von
erstellt am 26.Aug.2013 | 09:40 Uhr

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