Anzeige : Haus Berlin in Neumünster sucht Verstärkung in der Pflege – jetzt hier bewerben

Singen, Basteln, aus der Zeitung Vorlesen, uvm. gehört zu den Unterhaltungs-Angeboten des Seniorenwohn- und Pflegeheims.
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Singen, Basteln, aus der Zeitung Vorlesen, uvm. gehört zu den Unterhaltungs-Angeboten des Seniorenwohn- und Pflegeheims.

Das Seniorenwohn- und Pflegeheim Haus Berlin gGmbH in Neumünster punktet mit Familienfreundlichkeit, weniger zeitlichem Aufwand für die Dokumentation und einem wertschätzendem Umgang gegenüber Mitarbeitenden.

Julia Gohde klein.JPG von
18. Januar 2021, 00:00 Uhr

Neumünster | Mehr Zeit für die Pflege und möglichst wenig Bürokratie: Das ist es, wofür sich Jürgen Büstrin Tag für Tag einsetzt. Er ist Geschäftsführer im Seniorenwohn- und Pflegeheim Haus Berlin in Neumünster. Das Haus Berlin ist eine Tochter der diakonischen Graf Recke Stiftung mit Sitz in Düsseldorf. Es gibt 165 Menschen, die im Alltag pflegerische Unterstützung benötigen, ein Zuhause. Hilfsbereitschaft, Empathie und ein wertschätzender Umgang sind Werte, die das Haus Berlin aktiv lebt – sowohl im Umgang mit den Bewohnerinnen und Bewohnern als auch mit den Mitarbeitenden. Ihnen möchten Jürgen Büstrin und das Haus Berlin ein guter Arbeitgeber sein. Der Einklang von Beruf und privatem Familienleben, das viel zu häufig unter einem starren Drei-Schichten-System leidet, wird im Haus Berlin durch verschiedene Maßnahmen unterstützt. Jetzt sucht die Einrichtung personelle Verstärkung: Pflegefachkräfte, Pflegeassistenten sowie eine Abteilungs-Pflegedienstleitung (m/w/d) sollen das Team weiter bereichern.

Wer gerne ein Teil des Pflege-Teams von Haus Berlin werden möchte oder Fragen zu den Stellenangeboten hat, der kann sich gerne bei Jürgen Büstrin melden. Dazu bitte einfach die eigenen Kontaktdaten im folgenden Formular hinterlassen. Sie erhalten dann eine E-Mail, die Sie im Rahmen des Datenschutzes bestätigen müssen. Bitte schauen Sie auch in Ihrem Spam-Ordner. Sie werden anschließend zeitnah von Herrn Büstrin oder der Personalabteilung von Haus Berlin kontaktiert.

Pflegekräfte, die ihren jetzigen Arbeitsplatz vor dem Stichtag 31. März 2021 wechseln und beim Haus Berlin anfangen möchten, müssen sich um ihren möglichen Jahresbonus, der nur bei Erfüllung des Arbeitsvertrages bis Ende März ausgezahlt wird, nicht sorgen. Das Haus Berlin gleicht diesen individuellen Betrag aus.

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Der Geschäftsführer selbst ist ursprünglich gelernter Krankenpfleger

Jürgen Büstrin kennt beide Seiten der Medaille. Er war selbst viele Jahre als Krankenpfleger im Friedrich-Ebert-Krankenhaus in Neumünster angestellt. Seit 2008 kümmert er sich nun gemeinsam mit seinem Führungsteam als Geschäftsführer des Seniorenwohn- und Pflegeheims Haus Berlin und studierter Ökonom im Gesundheitswesen darum, dass die täglichen Sorgen und Wünsche des Pflegepersonals Gehör beim Arbeitgeber finden. Als Einrichtungsleiter weiß er aus eigener Erfahrung, was der Pflegeberuf den Fachkräften täglich abverlangt. Darum hat er für sie immer ein offenes Ohr und hält ihnen so gut es geht den Rücken frei. Bei wichtigen Entscheidungen bezieht er sein Team immer mit ein. Dieser respektvolle und offene Umgang jenseits von Hierarchien ist es, der das Haus Berlin als Arbeitgeber auszeichnet und es so besonders macht.

Das Haus Berlin betreut Menschen in den Pflegegraden 2 bis 5. Zu den Leistungen des Seniorenwohn- und Pflegeheims gehört auch für die Schwerstpflege demenziell erkrankter Menschen sowie die neurologische Langzeitpflege.
Peter Hamel für connext

Das Haus Berlin betreut Menschen in den Pflegegraden 2 bis 5. Zu den Leistungen des Seniorenwohn- und Pflegeheims gehört auch für die Schwerstpflege demenziell erkrankter Menschen sowie die neurologische Langzeitpflege.

 
Team, Leistungen, Wohnbereiche, Praxen: Über das Haus Berlin

Das Seniorenwohn- und Pflegeheim Haus Berlin in Neumünster ist das Zuhause von 165 Menschen mit Pflegebedarf. Im Haus Berlin haben sie eine eigenes kleines Appartement zwischen 16 und 28 Quadratmetern, das auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Darunter sind auch 21 Doppelzimmer – eine schöne Option für diejenigen, die lieber zu zweit wohnen möchten. Zudem gibt es 14 Plätze für die Kurzzeitpflege. Unterteilt ist das Haus Berlin in mehrere Wohnbereiche, darunter ein geschützter Bereich für Menschen mit demenziellen Erkrankungen.

Das Team des Haus Berlin umfasst ca. 130 Mitarbeitende, davon ist ca. die Hälfte in der Pflege tätig. Fester Bestandteil des Seniorenwohn- und Pflegeheims sind zwei eigene Praxen für Ergo- und die Physiotherapie inklusive angeschlossenem Bewegungsbad. Auch ein Salon für Fußpflege sowie ein Friseur sind unter dem Dach des Haus Berlin für die Bewohnerinnen und Bewohnern einfach erreichbar.

Das Haus Berlin in Neumünster ist eine Einrichtung der diakonischen Graf Recke Stiftung, die unter dem Motto „das Leben meistern“ schon seit 1822 wirkt. Ziel der Graf Recke Stiftung ist es, die Menschen in ihren Einrichtungen in ihren Bedürfnissen und Lebensumständen anzunehmen, zu unterstützen und zu begleiten.

Die Pflege ist in den letzten Jahren immer schnelllebiger geworden. Wir versuchen darum mit unterschiedlichsten Ansätzen überall dort, wo es möglich ist, für unsere Pflegenden mehr zeitliche Ressourcen zu schaffen. Jürgen Büstrin, Geschäftsführung / Einrichtungsleitung des Haus Berlin in Neumünster
 

„Die Pflege ist ein anspruchsvoller, anstrengender Beruf, der vom Arbeitgeber die bestmögliche Unterstützung braucht. Das dürfen die Mitarbeitenden erwarten“, sagt Jürgen Büstrin deutlich. Er weiß, was er an seinem Team hat. Die Pflege soll die Wertschätzung erfahren, die sie verdient – nämlich die höchste.

Jürgen Büstrin ist Geschäftsführer und Leiter des Seniorenwohn- und Pflegeheims Haus Berlin in Neumünster.
Peter Hamel für connext

Jürgen Büstrin ist Geschäftsführer und Leiter des Seniorenwohn- und Pflegeheims Haus Berlin in Neumünster.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat höchste Priorität im Haus Berlin

Das Haus Berlin setzt sich engagiert für umfassende Familienfreundlichkeit ein. Die Personalabteilung, Geschäftsleitung, der Betriebsrat und auch die Pflegekräfte selbst arbeiten dafür eng zusammen, wenn sie Maßnahmen und Angebote zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf entwickeln. Auch bei der Entwicklung des Fortbildungskatalogs sind die Mitarbeitenden eingeladen, sich zu beteiligen. Dieses hohe Maß an Mitbestimmung und kollegialer Zusammenarbeit hat im Haus Berlin höchste Priorität. „Denn nur, wenn man hinter den Entscheidungen steht und Familie, Leben und Beruf unter einen Hut bringen kann, ist auch das Arbeiten attraktiv und erfüllend", ist Jürgen Büstrin überzeugt. Für ihn gehört alles zusammen.

Dafür geht das Haus Berlin auch schon mal pragmatische Wege. „Wir achten bei der Schichtplanung zum Beispiel darauf, dass eine Pflegekraft ihr Kind morgens in den Kindergarten oder die Krippe bringen kann, ohne abgehetzt zur Arbeit zur kommen. Warum sollte sie nicht eine Stunde später anfangen dürfen zu arbeiten, wenn sie die verlorene Stunde später dranhängt und das im Team abgesprochen ist?“, fragt Büstrin rhetorisch.

Sabine Mainka (Mitte), Leiterin des Pflegedienstes im Haus Berlin, mit zwei Kolleginnen.
Peter Hamel für connext

Sabine Mainka (Mitte), Leiterin des Pflegedienstes im Haus Berlin, mit zwei Kolleginnen.

 
Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Gütesiegel für das Haus Berlin

Am bundesweiten Pilotprojekt Evangelisches Gütesiegel Familienorientierung beteiligt sich das Haus Berlin, das für seine Mitarbeitenden ein verlässlicher Arbeitgeber sein möchte, seit 2019. Das Seniorenwohn- und Pflegeheim aus Neumünster ist deutschlandweit eines der ersten zwölf Einrichtungen überhaupt, das mit diesem Gütesiegel ausgezeichnet wurde.

Für seine Familienfreundlichkeit wurde das Haus Berlin im Jahr 2020 sogar für den Otto Heinemann Preis für Vereinbarkeit von Beruf und Pflege nominiert. Drei Unternehmen mit bis zu 800 Angestellten kamen dafür infrage. „Zwar hat es nicht ganz für den ersten Platz gereicht, aber eine Nominierung war bereits eine hohe Anerkennung für unser Engangement. Sie spornt uns an, in unserem Streben nach Familienfreundlichkeit nicht nachzulassen“, erklärt Büstrin.

Mit seinem Einsatz für die Mitarbeiterzufriedenheit möchte das Haus Berlin auch bei Fachkräften punkten. Jeder weiß, dass es in Deutschland einen großen Bedarf an Pflegepersonal gibt. Wer gut ausgebildet ist, kann sich als Pflegekraft seinen Arbeitgeber heute glücklicherweise aussuchen. Darum müssen und sollten Einrichtungen aktiv werden, um bei den Fachkräften zu punkten und für sie die bestmöglichen Arbeitsbedingungen zu schaffen. Das weiß auch Jürgen Büstrin:

Es gibt in der Pflege immer mehr Dinge, die zu dokumentieren sind. Das frisst viel Zeit. Die Pflegenden werden dadurch enorm belastet. Jürgen Büstrin, Geschäftsführung / Einrichtungsleitung des Haus Berlin in Neumünster

Mobiles Arbeiten erleichtert die Dokumentation und verschafft Zeit

„Die schriftliche Dokumentation ist eines der großen Probleme. Administrative Aufgaben haben in den letzten Jahren immer weiter zugenommen. Wir haben unsere Pflegekräfte darum mit Tablets ausgestattet, die es ihnen ermöglichen, mobil zu arbeiten. Viele wichtige Beobachtungen halten sie direkt am Bett des Bewohners fest, gehen mit ihm die Dokumentation gemeinsam durch. Fotos und wichtige Daten, zum Beispiel von Wundheilungen, werden automatisch per WLAN in die elektronische Akte des Bewohners übermittelt. Das hat enorme Vorteile für den Pflegenden: Er kann die aufwendige Dokumentation gleich erledigen, anstatt dass sich Aufgaben anstauen. Das verschafft viel Zeit, reduziert Zwischenschritte und Ungenauigkeiten“, erklärt Büstrin die Vorteile des mobilen Arbeitens. Der Kerngedanke: Weniger bürokratischer Aufwand und mehr Zeit für die Pflege und den zwischenmenschlichen Kontakt. 2021 führt das Haus Berlin außerdem eine sprachgesteuerte Pflegedokumentation ein – ein weiterer wichtiger Schritt.

Mehr Zeit für die Pflege durch eine digitale Dokumentation: Mit Tablets können die Pflegekräfte im Haus Berlin ganz einfach direkt am Bett des Bewohners alles Wichtige festhalten. Das spart ihnen viel Zeit, um sich um das Wesentliche zu kümmern: den Menschen.
Peter Hamel für connext

Mehr Zeit für die Pflege durch eine digitale Dokumentation: Mit Tablets können die Pflegekräfte im Haus Berlin ganz einfach direkt am Bett des Bewohners alles Wichtige festhalten. Das spart ihnen viel Zeit, um sich um das Wesentliche zu kümmern: den Menschen.

„Unser Haus ist mit Leben erfüllt“

„Wir sind ein großes, offenes Haus. Unser Haus ist mit Leben erfüllt – trotz Corona“, sagt Jürgen Büstrin über die aktuelle Stimmung. Gemeinschaftliche Aktionen finden nun im kleineren Rahmen statt anstatt im großen Gemeinschaftssaal, Abstandsregelungen werden eingehalten, Besuche von Angehörigen leider reduziert. Dennoch gibt es immer noch viele schöne Momente, sagt Büstrin: „Die soziale Einsamkeit ist möglicherweise nicht so dramatisch, wie sie in den Medien oft dargestellt wird. Natürlich wünschen wir uns die Zeit vor der Pandemie zurück. Aber selbst die Bewohnerinnen und Bewohner machen uns Mut und sagen Dinge wie „Machen Sie sich keine Sorgen, wir sind nicht alleine, wir haben doch uns und die immer so freundlichen Mitarbeitenden des Hauses.“ Die Zimmertür der Bewohner geht jeden Tag so oft auf, weil sie Besuch von unserem Personal bekommen. Außerdem können sich die Bewohner untereinander in den jeweiligen Wohnbereichen sehen“, beschreibt Büstrin die derzeitige Situation im Haus Berlin. „Bis jetzt ist unsere Einrichtung verschont geblieben und wir hatten noch keinen einzigen Corona-Fall“, sagt Büstrin.

Die gute Organisation des Hauses lässt selbst in stressigen Zeiten noch herzliche Momente zu. Letzte Woche zum Beispiel, als die Impfärzte vor Ort waren, um die Bewohnenden zu impfen, hatte eine Mitarbeiterin in der Spülküche Geburtstag. Selbst an diesem eng getakteten Tag nahm sich die Leitung des Haus Berlin Zeit, um persönlich zu gratulieren, eine Karte sowie eine kleine Aufmerksamkeit zu überreichen. Der Teamgeist und die gegenseitige Wahrnehmung sind groß.

Gedächtnistraining, musikalische Bewegungstherapie, Vorträge, Lesungen oder auch Gottesdienste gehören zu den täglichen Angeboten im Haus Berlin. Außerdem gibt es eine Bibliothek, aus der sich die Bewohnerinnen und Bewohner Medien ausleihen können.
Peter Hamel für connext

Gedächtnistraining, musikalische Bewegungstherapie, Vorträge, Lesungen oder auch Gottesdienste gehören zu den täglichen Angeboten im Haus Berlin. Hierum kümmern sich die Alltagsbegleiter. Außerdem gibt es eine Bibliothek, aus der sich die Bewohnerinnen und Bewohner Medien ausleihen können.

 

Genau dieser Teamgeist ist es, der die tägliche Arbeit erleichtert. „Im Umgang mit dementen Menschen ist eine große soziale und empathische Zuwendung erforderlich. Es ist zugleich eine der anspruchsvollsten Bereiche bei uns im Haus. Da kommt man schon mal an seine Grenzen. Doch unsere Mitarbeitenden leisten das mit so viel Enthusiasmus über Jahre, das ist bewundernswert. Wir feiern hier und im gesamten Haus regelmäßig Betriebsjubiläen über zehn Jahre und darüber hinaus“, berichtet Büstrin stolz und anerkennend zugleich.

Bei Interesse am Haus Berlin können potenzielle Bewerber (m/w/d) Ihre Kontaktdaten am Anfang des Artikels einfach in das Formular eintragen. Die Personalabteilung des Heims meldet sich dann bei Ihnen. Eine Bewerbung muss dafür nicht hochgeladen werden.

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